2008/07/02

Die Stradivari und das Frankfurter Telefonbuch

Ähnlich wie die Verleumdung, die denjenigen am härtesten trifft, von dem gemeinhin angenommen wird, das vorgeworfene Verhalten gehöre ohnehin zu dessen Alltagsrepertoire ...
verhält es sich auch mit dem Bedürfnis nach Vereinfachung, wenn die Reduktion von Komplexität wieder einmal besonders schwer fällt.

Hinzu kommt die Vermutung, dass jeder Witz einen wahren Kern enthält: Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurden einst beauftragt das Frankfurter Telefonbuch von Seite 210 bis Seite 288 auswendig zu lernen. Immer noch wird davon berichtet. Ein Student der Mathematik fragte: "Warum?" und ein leistungsorientierter Medizinstudent reagierte mit: "Bis wann?"

Das gibt zu denken. Wie könnte man sich in der Medizin erholen?

Eine Chance bietet das weite Feld der Kunst. Besonders verlockend: die Suche nach dem Geheimnis der Stradivari-Geigen.

1 Kommentar:

Piranhase hat gesagt…

Naja, dachte ich bereits immer schon..., könnte am Holz liegen.

Atemberaubend ist dieses Untersuchungsergebis nicht.

 
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