2009/11/16

Japanisches Trommeln mit Oliver Boldt




Foto: Yo Bachi Daiko

Zunächst spielte er beim ’Silent Sound Ensemble’ und mit anderen Musikern gründete er die Djembe-Formation ’Numudi’. Doch dann sollte alles anders kommen: die Japanischen Trommeln (Shime Daiko, Miya Daiko, O Daiko, ... ) zogen Oliver Boldt bei einem Taiko-Workshop in ihren Bann.

Heute spielt Oliver Boldt in der Gruppe Yo Bachi Daiko, baut Instrumente und unterrichtet Japanisches Trommeln.

Oliver Boldt im Interview

Mit dem japanischen Trommeln begann ich 1998. Zuvor hatte ich schon ein paar Jahre afrikanisch getrommelt. Eine Kollegin, eine Japanologin, hatte 1998 Peter Markus erstmals engagiert. Als sie nach Japan ging, übernahm ich die Organisation. Später widme ich mich nur noch dem japanischen Trommeln und begann auch zu unterrichten. Im Jahr 2005 gründeten wir unsere Aufführungsgruppe.

Ist das Typische beim japanischen Trommeln die extrem hohe Konzentration?

Die japanische Trommelmusik ist natürlich vom Charakter her völlig anders. Sie ist ja nicht so groovig wie die afrikanische und ein bisschen kühler, aber auch sehr energetisch und mitreißend. Auch beim Taiko muss man Rhythmusgefühl haben und die rhythmischen Komponenten beherrschen. Was Taiko jedoch schwer macht, sind die hochgradig komplexen Stücke. In der afroamerikanischen Musik gibt es meist einen Groove, dann spielt hier und da mal einer ein Solo. Wer das komplette Stück nicht beherrscht, kann meist zumindest noch den Groove mitspielen. Doch die hochgradig organisierten Taiko-Stücke muss man als Ganzes im Kopf haben, auch wenn sie schon mal über 15 Minuten lang sind.

Das ist dann wie bei einer auskomponierten klassischen Komposition? Spielen Sie traditionelle Sachen? Oder komponieren Sie auch eigene Stücke?

Das meiste, was wir spielen, kommt direkt aus Japan, bzw. hat unser Lehrer uns mitgebracht. Einiges haben wir auch bearbeitet, indem wir Teile, Grundmuster, zu einem Stück arrangiert haben. Traditionell werden die Stücke allerdings mündlich überliefert. Das ist der rein traditionelle Weg. Daneben gibt es natürlich auch unterschiedliche schriftliche Geschichten. So werden zum Beispiel Silben aufgeschrieben, doch die Silbensprache ist keine präzise Notation, sondern mehr eine Gedankenstütze. Daher erfolgt bei Taiko die Weitergabe der Musik doch meist noch persönlich. Inzwischen gibt es zwar auch richtige Noten für Taiko-Stücke, die ein Musiker einfach vom Blatt spielen kann. Was der Musiker dabei allerdings nicht sieht, ist natürlich die Bewegung, und das ist die nächste Herausforderung.

Natürlich jeder kann ein bisschen Taiko spielen, das ist keine Frage. Aber wenn man jetzt eine ambitionierte Band hat, braucht man Leute, die rhythmisch gut sind, die sich ein langes Stück merken können, die auch einen guten Stand haben, die gut stehen, die auch noch gute Bewegungen haben, dann hat man schon Schwierigkeiten auch gute Leute zu finden.

Ja. Ich kenne das Buch nur vom Peter Markus. Ist das Ihr Lehrer, der Ihnen die Trommelstücke aus Japan mitgebracht hat?

Genau, und auch nach wie vor: Seit fast 11 Jahren kommt Peter Markus vier, fünf mal im Jahr nach Hamburg.

Und er guckt sich das an, oder gibt Tipps, oder ist dann da als Supervisor oder Lehrer?

Für die Fortgeschrittenengruppe bringt er neue Stücke mit und in einem zweiten Kurs gibt er Einsteigerworkshops. Wir haben aber auch Teilnehmer, die seit Jahren zu den Anfängerworkshops gehen. Ihnen scheint das gut zu tun, sie scheinen keine Lust haben, diese hochkomplexen Stücke zu lernen oder sich schwierigere Techniken anzueignen. Aber sie kommen fünf mal im Jahr um ein Wochenende einfach hier zu trommeln.

Das kann ich verstehen. Beim Moers Festival habe ich eine sehr beeindruckende Daiko-Gruppe aus Japan erlebt. Ihr Stil unterschied sich schon sehr von der afroamerikanischen Trommelmusik. Die Musiker erinnerten mit ihrer ganzen Körpersprache an ausgebildete Kämpfer - etwas Ähnliches vermittelte auch Peter Markus in seinem Buch. In Moers wirkten die Musiker auf mich wie kräftige japanische Mönche. Die Bewegungen wirkten stark, präzise und auf dem Punkt gebracht. Allein das optische Bild ...

Das ist relativ wichtig. Genau.

Und in Duisburg habe ich das auch so erlebt. Da wurde nicht mal so eben dahin improvisiert.

Nein. Das ist so, von der Form her und auch wie gespielt wird. Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Gruppen, aber der Stil ist relativ streng. In der Taiko-Gruppe haben die Leute meistens auch dieselbe Kleidung an, während es in der afrikanischen Gruppe ein bisschen bunter ist. Von der Form her ist es relativ streng, das muss man sagen.

Gibt es da auch so eine Art Bewegungschoreographie? Sie sagten, dass in der Notenschrift die Bewegungsabläufe fehlen. Die Bewegungsabläufe muss man sich dann quasi über Nachahmung aneignen?

Richtig. Die kann man halt im Notenbild normalerweise nicht sehen, es sei denn, hier und da ist mal eine Notiz wie: ’linker Arm hoch’ oder ’rechter Arm hoch’. Deshalb ist es auch so, dass man allein anhand der Noten im Normalfall ein Stück nicht richtig lernen kann.

Was ist derzeit Ihr Bedarf? Suchen Sie Auftritte, suchen Sie Musiker oder sind Sie im Augenblick ziemlich ausgeglichen?

Nein, wir arbeiten im Augenblick einige neue Trommler bei uns ein. Prinzipiell haben wir aber immer Interesse an neuen Mitgliedern, und die müssten logischerweise auch aus der Region kommen. Für Auftritte sind wir auch immer offen. Für Anfragen stehen wir im Internet:

www.yo-bachi-daiko.de


Oliver Boldt am 19.12.2008,
Musiklabor-Interview: Gerd Fierus

2009/11/12

Marcus Miller - Leverkusener Jazz Tage 2009















Es war eine große Freude Marcus Miller mit seiner Band zu erleben. Der ausdrucksstarke Bassist kam mit Christian Scott (Trompete), Alex Han (Saxophon), Federico Gonzales Pena (Keyboards) und Ronald Brunner (Schlagzeug) zu den 30. Leverkusener Jazztagen.

BKMT-Symposion 2009:
Märchen in den Künstlerischen Therapien

20. - 22.November 2009

Ort: Universität Münster, Scharnhorststraße 100/118

Tagungsleitung: Professor (Univ. Tiflis) Dr. Yolanda Bertolaso, Dipl.-Bühnentänzerin, dipl. Tanz- und Musiktherapeutin (BKMT, ADTA)

Programm und Anmeldung

2009/11/08

Avishai Cohen - Aurora




Das Avishai Cohen Quintett wurde gestern wiederholt vom begeisterten Publikum auf die Bühne zurückgeholt. Der Bassist Avishai Cohen spielte auf höchstem Niveau. Sein mit percussionistischen Elementen angereichertes Spiel entfaltete sich in spannenden Dialogen mit Itamar Doari (percussions). Mit langem Atem entfalteten die Musiker ihr dynamische Spiel. Es gab keinerlei Spanungsverluste! Dafür sorgten nicht zuletzt Shai Maestro am Piano und eine immer wieder auch rhythmisch akzentuierte Oud. Doch das Quintett reduzierte sich nicht auf bloße rhythmische Virtuosität. Denn mit intensivem Gesang drangen Avishai Cohen und Karen Malka immer wieder tief ins Herz, unterstützt dabei von den melodischen Linien Amos Hoffmans auf der Oud. Dabei zeichneten die Musiker nicht zu weich. Dynamische musikalische Dialoge und phantastische Soli krönten dieses höchst lebendige Konzert. Das Publikum der 30. Leverkusener Jazztage dankte Avishai Cohen Aurora entsprechend dafür.

-> Moers Festival 2008: Avishai Cohen Roots Projekt

2009/11/03

MenschenRechte!



Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand eröffnete heute im Velberter Forum Niederberg die Vernissage MenschenRechte! Ausgestellt werden eindrucksvolle Bilder der Berliner Künstlerin Annemirl Bauer. Die Künstlerin hatte zu DDR-Zeiten ungehinderte Ausreise mit Wiederkehr für alle Bürger gefordert. Für ihren Widerstand gegen das System wurde sie aus dem Künstlerverband der DDR ausgeschlossen. Die kritische Perspektive von Annemirl Bauer dokumentiert neben Stasi-Dokumenten über einen überwachten Bürger die gemaßregelte Situation im Mauerland.

Auch zur Gedenkfeier zum 20. Jahrestag der Maueröffnung am 9.11.2009 können vor den beeindruckenden Exponaten spannende Gespräche über Menschenrechte und ihre Realisierung geführt werden.

2009/11/01

2009/10/22

Wenn Konfliktpartner ihr Problem nicht lösen können ...

... kann das entarten. Dann sind sie mit ihrer Kunst am Ende.

2009/10/13

Rhythmisch-Energetische-Strukturanalyse
in Therapie und Pädagogik

Wie lassen sich Effizienz und Effektivität in Therapie und Pädagogik verbessern?

Die von Karl Hörmann entwickelte RES-Analyse kann als Ergebnis multimodaler Forschung betrachtet werden, das in Therapie und Pädagogik stärker zum Einsatz gebracht werden könnte.

Mit zielgerichteter und systematischer Nutzung der RES-Diagnostik könnten womöglich komprimiertere Effekte erreicht werden, als durch Vorgehensweisen, die sich auf die Erzeugung von Entspannung oder von Assoziationen und deren Deutung oder auf die physische Stimulans von Bewegungsaktionen reduzieren. (vgl. Hörmann, 2006)

Der Einsatz der multimodalen Möglichkeiten der RES-Analyse kann dafür genutzt werden, effiziente und effektive therapeutische und pädagogische Vorgehensweisen zu entwickeln.

Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann stellte die 'Rhythmisch-Energetische Strukturanalyse' (RES-Analyse) als Instrument der multimodalen Forschung vor. Die RES-Analyse kann als Instrument der Bewegungsbeobachtung eingesetzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die RES-Analyse die Analyse auditiver und kinästhetisch-taktiler Ausdrucksformen, die Ableitung individueller Therapieziele und deren Evaluation.

Eine spezifische Qualität der RES-Analyse kann in ihrer multimodalen Kapazität identifiziert werden. Der Einsatz der RES-Analyse berücksichtigt visuelle, auditive und taktil-kinästhetische Verarbeitungsmodalitäten im Kommunikationsprozess. Unter dem Einsatz der RES-Analyse werden differenzierte non-verbale Informationen im Kommunikationsprozess genutzt. Dadurch wird RES-Analyse zum leistungsfähigen Instrument multimodaler Diagnostik.

Wissenschaftlich betrachtet sind die Ergebnisse der RES-Analyse a) objektiv nachvollziehbar und b) überprüfbar. Non-verbales Verhalten und non-verbale Kommunikation sind mittels RES-Analyse differenziert erfassbar.

Die RES-Analyse erschöpft sich nicht als Instrument der Bewegungsbeobachtung, sie berücksichtigt neben der kinästhetischen Dimension auch visuelle Informationen und akustische Informationen. Die RES-Analyse gehört zu den leistungsfähigen Instrumenten der multimodalen Forschung.

In seiner Arbeit von 2006 zeigt Hörmann Aspekte hinsichtlich Bewegungsspuren im Raum auf. Bewegungsspuren können von unterschiedlichen Beobachtern aufgezeichnet werden. Bestimmte Ausprägungen können gemessen und aufgezeichnet werden. Das Hörmann'sche Musiktherapiemodell verzichtet als objektivierbares Verfahren weitgehend auf suggestive Interventionen, denn spekulative Deutungen leiten zu oft in die Irre.

Statt zu spekulieren befasst sich der RES-Analytiker mit beobachtbaren Informationen. Diese können über unterschiedliche Organe gesendet und mit verschiedenen Sinnen empfangen werden. Wenn die Informationsübertragung verbessert werden soll, bietet es sich an Sender und Empfänger bei der Untersuchung von Kodierungs- und Dekodierungsprozessen zu berücksichtigen. Es kann gefragt werden, ob visuelle Signale und akustische Signale kongruent oder kontrastierend sind und ob diese Informationen mit kinästhetischen Wahrnehmungen übereinstimmen. Die Daten aus der RES-Analyse können im Verlauf pädagogischer Interventionen wertvolle Hinweise bieten. Da es gravierende Unterschiede in der Systemlogik gibt, ist der Einsatz der RES-Analyse in der Therapie oder in der Sozialarbeit ein anderer als in der Forschung. In der Therapie wird die (personenzentrierte) RES-Diagnostik zum Beispiel auch zur Erarbeitung von Therapiezielen genutzt.

Die RES-Diagnostik ist überprüfbar. Klienten in der RES-Analyse geschult werden und dadurch an der eigenen Diagnostik beteiligt werden. Mit diesem System können sie gut lernen ihre Ziele in erreichbare Teilziele zu unterteilen.

Hier gehen wir einfach mal davon aus, dass Befähigung Effizienz und Effektivität erhöhen kann.

Über die Einbindung in die Diagnostik kann der Klient also auch bei der Zielfindung unterstützt werden. Über Anleitung und Einbeziehung kann er aktiviert werden. Die nachvollziehbare Vorgehensweise unterstützt Lernvorgänge, bei denen auch die Kognition angesprochen und gefördert werden kann. Vernunft und Willen werden in dieser klientenzentrierten Hilfe mit einbezogen, was sich auch vorteilhaft auf die Motivation auswirken sollte.

Die Hilfe zur Selbsthilfe wird gestärkt, wenn Klienten dazu befähigt werden, sinnvolle Ziele kleinschrittig zu erarbeiten und systematisch zu verfolgen. Letztlich geht es um das Erleben von Erfolg. Wenn viele Erfolgserlebnisse realisiert werden können, gewinnt das Erleben kleiner Erfolge an Bedeutung. Die Kunst besteht darin, mit kleinen Schritten und erreichbaren Zielen voranzukommen. Die kognitive Einbindung im eigenen Befähigungsprozess ist für die Motivation eines Klienten von hoher Bedeutung. Beim Zielfindungsprozess sollte darauf geachtet werden, dass Ziele aufgestellt und verfolgt werden, die auch in einer überschaubaren Zeitspanne erreicht werden können. Dies gilt übrigens nicht nur für die Arbeit mit antriebsverminderten oder depressiven Klienten.

Die RES-Analyse ist ein diagnostisches Instrument. Der aktive Umgang mit der RES-Analyse ermöglicht eine differenzierte Schulung der Wahrnehmung. Mit einer differenzierteren Wahrnehmung von sich und von anderen verbessert sich die Selbst- und die Fremdwahrnehmung. Mit einer RES-analytischen Schulung erhöhen sich soziale Fähigkeiten, die für die Kommunikation von Bedeutung sind. Entsprechend kann mit RES-analytischer Arbeit nicht nur das eigene Bewegungsverhalten verbessert werden, sondern auch die kommunikative Kompetenz.

Mit einer gut strukturierten Vorgehensweise können zielgerichtet Fähigkeiten aufgebaut und verbessert werden. Musik und Tanz können als Medien gut eingesetzt werden, um sich mit Freude und Spaß der res-analytischen Arbeit zu widmen. Die Arbeit mit dem RES-System beinhaltet Übung und Training. Sie zielt auf eine Befähigung des Klienten und damit auf eine Ressourcenerhöhung. Dabei kann sich die Hörmann'sche Musiktherapie als eine ressourcenorientierte Methode offenbaren, die gute Chancen hat, sich in der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik zu bewähren. Sie eignet sich als gutes Modell für eine ressourcenorientierte, integrative und multimodale therapeutisch/pädagogische Methode (RIM-Therapie, RIM-Pädagogik).

Zusammenfassung:

Das Individuum soll in der Musiktherapie, in der Musikpädagogik und in der Sozialen Arbeit mit Musik befähigt werden. Mit Hilfe der RES-Diagnostik können erreichbare Ziele gesetzt werden, die unter therapeutischer bzw. pädagogischer Anleitung systematisch erarbeitet werden können. Das Instrumentarium ermöglicht die Erarbeitung einer differenzierten Vorgehensweise in kleinen, erreichbaren Schritten. Das Erreichen fein abgestufter Ziele unterstützt die Motivation für eine nachhaltige Zielverfolgung über viele kleine Erfolgserlebnisse. Die res-analytische Vorgehensweise umfasst eine fortlaufende Diagnostik, mit der sich auch der Grad der Zielerreichung evaluieren lässt. Der Einsatz der Medien Musik und Tanz ermöglichen bei der res-analytischen Vorgehensweise ein erlebnisreiches Tun und verbessert die Chance auf Spaß und Freude.

Quellen:

Hörmann, Karl (2006) Bewegungsspuren als Mittel zur Evaluation von Musiktherapie. In: Hörmann, Karl; Becker-Glauch, Wulf; Bertolaso, Yolanda; Elbing, Ulrich; Hörmann, Georg; Klosinski, Gunther (Hrsg.) Musik- Tanz- und Kunsttherapie. Themenheft: Evaluation in den künstlerischen Therapien. 3/2006, Hogrefe, S.146-155.



Hörmann, Karl (2004) Musik in der Heilkunde. Lengerich: Pabst Science Publisher. (Rezension)

Hörmann, Karl (2000) Tanzpsychologie und Bewegungsgestaltung. Münster: Paroli. <- vergriffen
aktuell:->

Hörmann, Karl (2009) Tanzpsychologie und Bewegungsgestaltung. Grundlage der Tanztherapie. Lengerich: Pabst Science Publishers.

2009/09/25

Kontaktimprovisation in Frankfurt - 2009























Neue Workshops zur Kontaktimprovisation bietet Antagon in Frankfurt.

Ansprechpartner:
Christian Auer
protagon e.V. - antagon Halle
Orberstr. 57
60386 Frankfurt/Main
069 - 94 14 77 17
office (at) protagon.net
www.protagon.net
www.sommerwerft.de

Zu den Fotos der TheaterAktion: Ginkgo

2009/09/22

Popmusik in der Zeitgeistschleife

Heute stehen die Popmusikzeitschriften in der Medienkritik:
In der Zeitgeistschleife.

2009/09/17

STADTKLANGNETZ Konferenz 2009

Vermittlung Neuer, Improvisierter und Elektronischer Musik im Unterricht

"Die StadtKlangNetz-Konferenz 2009 widmet sich dem Vermittlungspotential der Begegnung von Neuer, Elektronischer und Improvisierter Musik mit Tanz, Film und Kunst. Im Zentrum der Konferenz steht die Auseinandersetzung mit transdisziplinären Ansätzen in den Bereichen "Musik & Bewegung" und "Hören & Sehen". Im Spannungsfeld "Schule versus Kunst" werden neben Vorträgen und Workshops verschiedene Unterrichtsmodelle und Vermittlungsansätze vorgestellt sowie deren Konzeption und Finanzierung diskutiert. ..." www.stadtklangnetz.de

Freitag, 30.10.2009, 14:30 - 19:00 Uhr
Samstag, 31.10.2009, 10:00 - 18:00 Uhr
Kölner Filmhaus
Teilnahmegebühr: 30 / 15 Euro
-> Programm

2009/09/15

Frischzelle – Intermediale Improvisation und Komposition



Das Ensemble Frischzelle verbindet elektronische Musik, akustische Musik, elektronisches Bild. Improvisierte Musik zielt auf die magischen Momente, in denen Musik entsteht. Visualisiert wird die gespielte Musik mittels videogenerierender Instrumente.

Frischzelle – Festival für Intermediale Improvisation und Komposition

Intermediale Besetzung:
Martin Brandlmayr (Drums), Lars Graugaard (Elektronik), Sven Hahne
(Elektronik/Video), Tobias Klein (Reeds), Eivind Lønning (Trompete), Matthias Muche (Posaune), Matthias Müller (Posaune), Kim Myhr (Gitarre), Leo Riegler (Elektronik), Joris Rühl (Reeds), Martin Taxt (Tuba), Michael Thies, (Video), Raed Yassin (Bass, Elektronik), Luis Negron van Grieken (Video)

Köln: 16.09.2009, 21.00-00.00 Uhr
Deutsches Sport-und Olympiamuseum
Rheinauhafen, 50678 Köln
Eintritt: 10,00 € / 8,00 €

Düsseldorf: 17. und 18. September, jeweils 21 und 22 Uhr
Frischzelle – Festival für Intermediale Improvisation und Komposition
Düsseldorf Kulturfestival altstadtherbst Bergerkirche
Bergerstr. 18b, 40213 Düsseldorf
Eintritt frei

2009/09/04

Was zieht uns zur Musik?



Mich fasziniert die Musik. Und ich weiß, dass es anderen genau so geht. Warum fasziniert uns die Musik? Im Musiklabor widmen wir uns diesen Geheimnissen. Der Begriff 'Musik' wird oft ganz selbstverständlich benutzt, auch wenn nicht jeder darunter dasselbe versteht. Hier gehen wir davon aus, dass Musik mehr umfasst, als mit einigen Worten gesagt werden könnte. Nehmen wir dies als These, spannt sich das Verhältnis von Musik zur Wissenschaft.



Entzieht sich Musik einer wissenschaftlichen Beschreibung?
Dort sind präzise Definitionen erforderlich um das jeweilige Forschungsproblem zu fokussieren. Dabei erfolgt eine Begrenzung, mit der allerdings viel erreicht werden kann. Wissenschaftliche Forschung ermöglichte die Berechnung der Obertöne schwingender Saiten und Luftsäulen. Klangfarben können heute mit der Spektralanalyse untersucht werden. Neben Tonhöhe, Tondauer und Lautstärke gewann die Klangfarbe an Bedeutung. Klangfarben faszinierten schon länger, heute gibt es Menschen, die sich intensiv damit beschäftigen Sounds zu programmieren. Schon die frühen Griechen studierten die Obertöne, sie waren fasziniert von ihren scheinbar einfachen Verhältnissen. Viele waren fasziniert von den Demonstrationen auf dem Monochord. Das das Problem der doch nicht ganz so einfachen Verhältnisse der Obertöne inspirierte viele Mathematiker.

Auch die Stimmung ist bis heute ein faszinierendes Problem geblieben, nicht nur die psychologische, auch die der Musikinstrumente. Das 'temperierte Klavier' steht dabei nur für den minder optimalen Kompromiss.

An der Reduktion von Komplexität orientierte sich auch der Entwickler der Hammond-Orgel. Er nutzte die Berechnung der Obertöne dazu die zu erzeugenden Frequenzen zu reduzieren und verringerte dadurch den Materialeinsatz und das durch die elektromagnetische Tonerzeugung nicht unerhebliche Gewicht. Auch elektronische Musikinstrumente wurden bei zunächst sehr begrenztem Speicherplatz baubar, systematische Begrenzungen ermöglichten hier die Datenreduktion.

Die Grundlagenforschung präzisiert mit Definitionen ihre Forschungsprobleme. Da die Begrenzung begrenzt, sind auch die Einsatzmöglichkeiten von Definitionen begrenzt, und auch das, was unter Musik verstanden wird, unterscheidet sich immer wieder von den verschiedenen Definitionen der Musik. Doch das ist ein Problem der Forschungsmethodologie, jedoch keineswegs ein Problem der Musik.

Musik als unabhängig wahrnehmbares Phänomen
Der Hörgenuss einer musikalischen Darbietung steht meist vor der verbalen Musikkritik, am Anfang steht dann nicht das Wort.

Musik ist ein wahrnehmbares Phänomen. Sie ist mit beschränkten Formulierungen nur ungenügend begreifbar. Musik weist elegant über ein wissenschaftliches Verständnis hinaus, reflektiert, unreflektiert vermag sie den Hörer abzulenken von seiner mit mehr oder weniger mit logischen Verknüpfungen konstruierten Rationalität. Sie kann auch genutzt werden gegen Trübsinn und Grübeln.



Musizieren und Tanzen ermöglichen, entsprechend geübt, wertvolle persönlichkeitsbildende Lernprozesse. "Musizieren verfeinert die Wahrnehmung des emotional belebten Körpers; es entwickelt und diszipliniert in unendlicher Differenziertheit körpersprachliche Potentiale." (1)

Musik und Kunst



Musik bietet einen über die an Objektivität orientierte Wissenschaft hinausgehenden subjektiven Zugang zur Person, zur Individualität, eben zum Besonderen. Als Kunst zieht die Musik uns in ihren Bann. Doch warum zieht die Kunst uns an?

RIM-Therapie und RIM-Pädagogik
Etwas zu analysieren ist eines, etwas zusammenzusetzen ist etwas anderes; der Mensch verfügt über beide Fähigkeiten, auch wenn er es sich manchmal nicht eingestehen möchte. Die Kunst besteht darin die eigenen analytischen und die synthetischen Fähigkeiten vernünftig zu nutzen. Wir wissen heute bereits viel über die körperliche Verarbeitung von Sinnesreizen und über Zusammenhänge von Wahrnehmung und Bewegung. Die Ergebnisse der Gehirnforschung werden seit Jahren auch in der breiteren Bevölkerung mit Interesse wahrgenommen. Doch beim 'analytischen Menschen' löst der Begriff 'ganzheitlich' trotz Neuroforschung oft weiterhin noch zu viele negative Assoziationen aus und der Musik, die immer auch den Körper anspricht, wird oft entsprechend schwach begegnet.
In der RIM-Therapie wird das integrative Bildungspotential genutzt, analytische und synthetische Fähigkeiten werden gefördert. Sowohl RIM-Therapie, wie RIM-Pädagogik sind ressourcenorientiert und integrativ und multimodal. Musik und Tanz erhalten bei der RIM-Konzeption einen besonderen Stellenwert.

Musik wirkt













Sonst blieben Konzerte ohne Publikum. Auch der Einsatz von Filmmusik würde sich erübrigen. Die Filmindustrie erarbeitet ihre Gewinne nicht mit dem Stummfilm.

Entdeckerfreude und Perspektivenmodulation
Zur Musik gibt es unterschiedliche Zugänge: „Als Künstler habe ich immer versucht, meinen Träumen Gestalt zu verleihen und einer trostlosen Wirklichkeit zu entfliehen.“
Yusuf Islam, vormals Cat Stevens (2)
Die Auseinandersetzung mit Musik kann dazu genutzt werden, die eigene Perspektive zu verändern.
"Es geht darum sich die Freiheit zu nehmen, das zu tun, was man kann.“ Sven Regener (Element of Crime) (3)
Eine ganz andere Perspektive vertrat der Komponist Paul Hindemith:
"Der primitive, seiner Gemütsstimmung unmittelbaren Ausdruck gebende Musikant wird dabei auf ein genaues Festhalten der Tonabstände zunächst keinen Wert legen; erst die mit vermehrter Übung eintretende Erweiterung des Wissens und der künstlerischen Ansprüche wird das Bedürfnis wachrufen, Ordnung in das wildwuchernde Gestrüpp der Töne zu bringen." (4)
Wer sich mit Musik beschäftigt, entdeckt oft spannende Zusammenhänge. Dazu gilt es sich auf die Sache einzulassen.
Im Labor der Musik stößt der Künstler auf den Forscher. Der Tontechniker und Musikjournalist Hannes Bieger versteht Musik als eine Sprache, die man lernen kann und die einfach aus gewissen Bausteinen besteht. Vor diesem Hintergrund befragte Bieger den Musiker Tommi Eckart (2raumwohnung), der entgegnete:
„Ich glaube, was man letztlich schaffen will, sind eigene Stimmungsbilder von dem, was man fühlt und was man empfindet und wo man mit Leib und Seele drin aufgeht.“ (5)

Kommunikationstraining mit Musik
Heute werden die Methoden des Musikunterrichts auch außerhalb des Musikunterrichts eingesetzt, zum Beispiel wenn es darum geht effektiv und effizient zu kommunizieren. Und das die Bedeutung der musikalischen Komponenten für die Kommunikation bekannt ist, wird daran deutlich, dass Bücher mit Methoden der Musik bereits über Wirtschaftsverlage veröffentlicht werden. (6)

Quellen/Literatur:
(1) Mahlert, Ulrich (2007) Was ist Üben? In: Mahlert, Ulrich (hrsg) Handbuch Üben. Grundlagen - Konzepte - Methoden. 2. Aufl. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, S. 27.
(2) Böckem, Jörg (2009) Befragung von Yusuf Islam für: Ich habe einen Traum, ZEITMAGAZIN Nr. 36, 27.8.2009.
(3) Stephan Lebert (2009) Das Rock-n’Roll-Virus kriegt man nicht mehr weg. In: So schön ist Berlin. ZEITMAGAZIN Nr. 36,
27.8.2009, S. 26-30.
(4) Hindemith, Paul (1937/1940) Unterweisung im Tonsatz. (I Theoretischer Teil). Mainz: Schott.
(5) Bieger, Hannes (2009) Produktreport 2raumwohnung – Lasso. In: Sound & Recording 09/09, S. 26-30.
(6) Amon, Ingrid (2000) Die Macht der Stimme. Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik, 2. Aufl., Frankfurt: Wirtschaftsverlag Carl Ueberreuter.

2009/09/03

Hellmut Hattler live dates










HATTLER live:
03.10.2009: Neu-Isenburg, Treffpunkt
07.10.2009: Bocholt, Alte Molkerei
08.10.2009: Krefeld, KuFa
09.10.2009: Leverkusen, Topos
10.10.2009: Idstein, Die Scheuer
15.10.2009: Bonn, Harmonie
16.10.2009: Eschweiler, Talbahnhof
17.10.2009: Klein-Winternheim, Jazz in der Garage
20.10.2009: Marburg, KFZ
23.10.2009: Wuhan/China, “Deutschland und China in Bewegung” Festival
25.10.2009: Wuhan/China, “Deutschland und China in Bewegung” Festival
27.10.2009: Kassel, Schlachthof
28.10.2009: Hannover, Musikzentrum
29.10.2009: Soest, Schlachthof
30.10.2009: Hamburg-Bergedorf, Lola
05.11.2009: Ulm, Roxy
06.11.2009: Kirchheim/T., Club Bastion
07.11.2009: Geislingen, Rätschenmühle
04.12.2009: Offenburg, Reithalle

HATTLER live clips:
Sunny Jay
Waiting
Lilo & Max/Dinner For Three
NEW ID


KRAAN live:
01.08.2009: Leverkusen, Streetlife
17.09.2009: Duisburg, Steinbruch
18.09.2009: Speyer, Alter Stadtsaal
19.09.2009: Bremen, Kulturbahnhof
24.09.2009: Ingolstadt, Paradox
25.09.2009. Passau ProLi
14.01.2010: Krefeld, KuFa
15.01.2010: Dortmund, Piano
16.01.2010: Bocholt, Alte Molkerei
12.03.2010: Beverungen, Stadthalle

KRAAN live clips:
Holiday Am Marterhorn
Bass Camp


http://www.hellmut-hattler.de
http://myspace.com/hellmuthattler

http://www.kraan.de
http://myspace.com/kraankraan

2009/08/21

Musik und Tanz bei der Eröffnungsfeier der
8. Europameisterschaft im Kanu-Polo








Zum Einlaß spielten die Walking Hats











Es folgte der Einmarsch der Nationen










Die Stimmung der Sportler war phantastisch.





Der Oberbürgermeister der Stadt Essen Dr. Wolfgang Reiniger begrüßte die Teilnehmer der 8. Europameisterschaft im Kanu-Polo.





Olaf Heukroth, Präsident Deutscher Kanu-Verband e.V.





Albert Woods sprach als Präsident für die European Canoe Association.





Tanz der Sweetbirds:



2009/08/19

Experimentelle Musik mit Hildur Guðnadóttir




Foto: Hildur Guðnadóttir Moers Festival 2009

"In den letzten Jahren habe ich mich sehr viel mit experimenteller Musik beschäftigt. Mich fasziniert besonders die Neugier am Klang. Das ist auch der Antriebsmotor meiner Musik. Allerdings interessiere ich mich auch für Melodie und Emotionen. Somit versuche ich diese beiden Faktoren miteinander zu verknüpfen: das Melodische und das Experimentelle.
...
Je mehr ich mit Schichtungen arbeite, desto mehr faszinieren mich die klanglichen Modulationsmöglichkeiten. Man kann mit einzelnen Klangtexturen spielen, sie zum Beispiel verdichten. Das führt zu einem neuen Klangbild, das man erforschen kann und aus dem man beinah ein neues Instrument entwickelt."

Quelle: Hildur Guðnadóttir im WDR3-Portrait





www.hildurness.com

2009/08/18

8. Europameisterschaft im Kanu Polo
8. European Championships Canoe Polo



Die Musiker der Band Walking Hats liefern
am Mittwoch den 19. August um 19:30 Uhr
den musikalischen Auftakt bei der
8. Europameisterschaft im Kanu Polo
in der Kulturhauptstadt Essen:
Baldneysee-Arena

2009/08/15

Riserva Moac - Micro Festival 2009 Dortmund




Foto: Riserva Moac
beim Micro Festival 2009 in Dortmund

Duo SeidenStrasse
Chanyuan Zhao & Benjamin Leuschner



Die Seidenstrasse verbindet das Reich der Mitte mit den Ursprungsregionen des Okzidents, sie ist bis zum heutigen Tag umrankt von Geheimnissen und Legenden. Die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi Xi’an gehörte zu den Ausgangspunkten der Seidenstraße. Die Seidenstrasse ist ein Netz von Karawanenstraßen, das Asien mit Europa verband.



Chanyuan Zhao wurde 1979 in der alten Kaiserstadt geboren. Als Tochter einer Opernsängerin begann Chanyuan im Alter von sechs Jahren mit dem Spiel der Zheng. Die Zheng (Guzheng) ist eine Wölbbrettzither mit 21 Saiten, die mit einer Reihe verschiebbarer Stege gestimmt werden; sie gehört zu den ältesten Instrumenten der chinesischen Kunstmusik. Als sie ihr Musikstudium mit der Guzheng im Hauptfach in Xi'an abgeschlossen hatte, wurde Chanyuan vom Geist der Seidenstrasse nach Europa gelockt.



Um die Geheimnisse der europäischen Musik zu studieren zog Chanyuan nach Deutschland. Hier studierte sie in der Musikhochschule Köln auch die europäische Kunstmusik und Harfe bei Prof. Monika Wischnowski.



Chanyuan nahm schon in jungen Jahren an nationalen Wettbewerben teil. Später gab sie Solokonzerte und wirkte in Ensembles für tradidionelle Musik mit. So verfügt sie heute über ein breit gefächertes Repertoire, das von traditioneller chinesischer Musik bis zur Gegenwärtigen Musik reicht. Als Solo-Künstlerin wie auch in Ensembles unterschiedlichster Zusammensetzung spielt sie im improvisatorischen Bereich oder wartet mit eigenen Kompositionen auf. Chanyuan Zhao verfügt „über ein breit gefächertes Repertoire an traditioneller chinesischer Musik, aber ebenso auch an westlichen Kompositionen; und sie arbeitet improvisatorisch. Ihr hochsensibles Spiel ist geprägt von großer Virtuosität und vermittelt alle klanglichen Schattierungen und Möglichkeiten der Zheng." (WDR 3)



Aus den Begegnungen auf der Seidenstrasse entstanden bereits in alten Zeiten interessante Verbindungen. Chanyuan Zhao verfolgt die Idee eine Brücke zwischen der Kultur Chinas und Europas zu bauen. Auf ihrem Weg begegnete sie dem Percussionisten Benjamin Leuschner.



Mit Benjamin Leuschner tritt Chanyuan seit 2006 unter dem namen 'Duo SeidenStrasse' auf.



Benjamin Leuschner wurde 1978 in Dresden geboren und hat Schlagwerk an der Hochschule für Musik in Köln studiert. Er ist europaweit mit unterschiedlichen Ensembles unterwegs und spielt auch beim Musical 'König der Löwen’ in Hamburg Marimbaphon.




Gestern spielte das 'Duo SeidenStrasse' auf dem Micro Festival in Dortmund.

Benjamin Leuschner
Chanyuan Zhao

2009/08/11

Rabenschrey live 2009



Das Konzert war echt schräg:










Fotos: Rabenschrey live 2009, Feldbrahti



Schloss Hardenberg Velbert-Neviges




Donar von Rabenschrey gründete im Jahr 2000 die Band.



Es ging darum die Welt um heidnischen Mittelalter-Folk zu bereichern.




Ragnar, das Elend vom Knochenberg und Raisclin der Humpaumph sind seit 2007 dabei.



Gahaed, der Knecht der geächteten Klänge, bearbeitet seit 2008 die Saiten bei Rabenschrey.



www.rabenschrey.de

2009/08/08

Schelmish live













Fotos: Schelmish live 2009
beim Mittelalterfest in Velbert-Neviges

www.schelmish.de

2009/08/07

Wie viel Geld verdienen Filmtonschaffende?
Die preiswerte und wirksame Art Geschichten zu erzählen

Eine Umfrage der Berufsvereinigung Filmton e.V. (BVFT) ermittelt: Wer verdient was im Bereich Filmton wofür?

Die 300 Fragebögen der Studie werden derzeit noch ausgewertet, die ersten Ergebnisse wurden bereits im Fachmagazin Sound & Recording veröffentlicht. Harald Heckendorf führte ein Interview mit BVFT-Vorstandsmitglied Felix Andriessens:
Sound & Recording (08/2009, S.68-72)

Ein Anlass der Befragung war der starke Preisabfall bei den Gagen im Tonbereich. Im Interview zeigt Andriessens Möglichkeiten auf, die Qualität von Filmen zu verbessern:

ZEIT, KOSTEN und QUALITÄT können als drei Ecken eines Dreiecks betrachtet werden, von denen man oft nur zwei gleichzeitig bekommt. Durch eine vernachlässigte Tonbearbeitung kann die QUALITÄT einer Filmproduktion verschlechtert werden.

Mit David Lynch argumentiert:
"Films are 50 percent visual and 50 percent sound. Sometimes sound even overplays the visual."

Mit der Verlagerung des Tons in die kostengünstige Postproduktion verminderten sich auch die auditiven Gestaltungsmöglichkeiten der Regisseure während der Dreharbeiten.

Felix Andriessens argumentiert: "Da durch Ton unmittelbar höhere Adrenalinausschüttungen erreicht werden können als durch die anderen menschlichen Sinne, haben wir hier überdies den stärksten Effekt. Man drehe bei einem Horrorfilm den Ton ab ..."

... und resümiert:

Es gibt keine preiswertere und wirksamere Art Geschichten zu erzählen als über den Ton!

2009/08/06

The moon




Moondance (Van Morrison)
Moonshadow (Cat Stevens)
Listen to the Moon (Electric Light Orchestra)

2009/07/22

Timucin Sahin 4
Moers Festival 2009





In der Formation TIMUCIN SAHIN 4 spielt der Gitarrist und Komponist mit wechselnden Musikern.

Zum Moers Festival 2009 kam Timucin Sahin mit:



John O’Gallagher (Saxophon)





Thomas Morgan (Bass)



Tyshawn Sorey (Schlagzeug)

Mit dieser Formation bestätigte der mit Preisen ausgezeichnete Sahin die Urteile der Kritik:

"Timucin Sahin has been recognized as one of today’s truly unique voices of contemporary jazz music by publications such as San Francisco Bay Guardian, AllaboutJazz, Jazzwise and Jazz-Times as well as by many others.
His unique sound on fretless electric guitar and his emotional content in his composing made him non-comparable and his music almost impossible to categorize."



Timucin Sahin



Timucin Sahin

2009/07/21

Simon Rummel "Fantasmofonika"
Moers Festival 2009


Simon Rummel ist seit 2009 ’Improviser in Residence’ am Niederrhein, mit dem Ensemble FANTASMOFONICA eröffnete er das Moers Festival 2009.

Simon Rummel _comp, Ld
Georg Wissel _as
Matthias Schubert _ts
Thomas Zoller _ts
Wollie Kaiser _bs
Joris Ruhl _cl
Philipp Spätling _fl
Udo Moll _tp
Matthias Muche _tb



Christof Thewes _tb
Carl Ludwig Hübsch _tu
Michael Griener _dr
Ketonge _sound archive

2009/07/19

Colin Stetson - Moers Festival 2009



Der Auftritt von Colin Stetson gehörte zu den unvergeßlichen Höhepunkten des Moers Festival 2009. Was Hank Shteamer über Colin Stetson schrieb, wurde auf dem Festival in beeindruckender Weise realisiert:

"Nur selten hört sich improvisierte Musik so unerschrocken und experimentell an, gleichzeitig aber auch so erdig und frisch wie bei Colin Stetson."

Colin Stetson spielte seine Saxophone sehr dynamisch und mit ungeheurer Intensität und faszinierte dabei nicht zuletzt durch die von ihm genutzten Möglichkeiten den Ausdruck auf dem Instrument zu erweitern.





















Zur Website des beeindruckenden Solo-Performers: www.colinstetson.com

Musik für Skater

Musikalische Empfehlungen von Lisbeth Hernandez blog nicht nur für Skater:

Greenday
Blink-182
Amy Winehouse
Aerosmith
Sonohra

2009/07/18

The Black Napkins



Das holländische Trio The Black Napkins wurde von Frank Zappa inspiriert.





Sanne van Hek spielt hier Trompete,



Jasper Stadthouders Gitarre und



Gerri Jaeger bearbeitet das Schlagzeug.



Die Fotos zeigen The Black Napkins beim Moers Festival 2009.

Mostly Other People Do The Killing
Peter Evans - Jon Irabagon - Moppa Elliott - Kevin Shea



Mostly Other People Do The Killing ist eine terrorist bebop über-jass band.

Jazz? A look at the blur between jazz and everything else with the vanguard of Brooklyn's avant scene.

"Mit postmoderner Dreistigkeit, spitzfindigem Humor und unglaublicher idiomatischer Sicherheit zitieren sich Jon Irabagon und Evans durch die Jazzgeschichte, sodass selbst eingefleischte Traditionalisten an diesen jungen Wilden ihre Freude haben dürften." (Wolf Kampmann)










Peter Evans (Trompete) ist ein angesagter improvisierender Musiker aus New York.










Jon Arabagon (Saxophon) studierte an der Manhattan School of Music und an der Julliard und ist bekannt von der Rockband 'Bright Eyes'.










Moppa Elliott (Bass) ist Komponist und Leiter von Mostly Other People Do The Killing. Er unterrichtet Musik-Geschichte, Theorie und Chor in der St. Mary's Higschool in Manhasset, New York.
Moppa Elliott im Interview










Kevin Shea (drums) ist bekannt als einflussreicher Innovator der Indie-Rock-Szene: Kevin Shea bei Talibam!.










Mostly Other People Do The Killing auf dem Moers Festival 2009

2009/07/15

Dave Carroll setzt sich durch

Ein Musiker wie Dave Carroll läßt sich nicht alles gefallen. Als seine teure Gitarre beim Flugzeugtransport beschädigt wurde und er sich von der Flugzeuggesellschaft billig abgespeist fühlte, hatte er einen genialen Einfall:

Er schrieb einen Song über den Vorfall und drehte dazu ein Video. Am 6. Juni 2009 stellte er es ins Internet.

Das Ergebnis: Über 2,7 Millionen mal wurde das Video innerhalb von 40 Tagen angeklickt, es erhielt dabei 21.000 Bewertungen und 14.000 Kommentare.

Ich bedanke mich beim Piranhasen für diesen Hinweis:
bitte anklicken.

2009/07/14

Eivind Aarset sonic codex orchestra
Moers Festival 2009










Eivind Aarset gehört zum Kreis sehr gefragter norwegischer Jazz-Musiker. Von Jimi Hendrix inspiriert, startete Eivind Aarset seine musikalische Karriere Alter als Rockmusiker. Als Eivind Aarset 1998 sein Debütalbum ’Electronique Noir (1998) einspielte, dass die New York Times als „One of the best post-Miles electric jazz albums“ bezeichnete, hatte er bereits an über 150 Alben mitgewirkt und gehörte bereits zu den regulären Musikern von Nils Petter Molvaer.










Auf dem Album Khmer hören wir bereits den besonderen Stil von Eivind Aarset, der damit auch beim Moers Festival 2006 das Publikum faszinierte. Seine weitere musikalische Entwicklung lässt sich über Aarsets Alben Light Extracts, Connected und Sonic Codex gut verfolgen und auch bei den Kritikern wird der Gitarrist sehr geschätzt. So schreibt Dave Mulligan: „Eivind Aarset is a guitarist with a unique musical vision that absorbs und reflects all manner of music while retaining an enviable idividualism and high quality craftsmanship that can span from quiet intimacy to searing intensity.“ Die Neugierigen, die wissen möchten, wie Musik im Kopf entsteht, spricht Wolf Kampmann mit seinem Artikel über Eivind Aarset im Moers-Festivalmagazin sicher sehr an. Aarset wird von ihm zitiert:










"Für mich hat Musik eine starke visuelle Qualität. Ich habe zuerst ein Bild im Kopf, bevor ich mich an die technischen Dinge wie Akkorde und die Aufeinanderfolge bestimmter Töne mache. In dieser Hinsicht habe ich Terje Rypdal und den anderen ECM-Vordenkern viel zu verdanken."










Der visuelle Aspekt in der Musik lässt nicht nur an Brian Eno denken, sondern zieht sich, auch am Beispiel der vielen Musiker, die vor ihrer musikalischen Karriere Kunst studierten, wie eine markante Linie durch die Geschichte der modernen Musik und der Autodidakt und improvisierende Musiker Eivind Aarset gehört ganz sicher zur aktuellen Front.










http://eivindaarset.com
www.myspace.com/eivindaarset










Björn Charles Dreyer an der Gitarre.










Eivind Aarset Sonic Codex Orchestra
auf dem Moers Festival 2009:











Audien Erlien spielt Bass










auf dem Moers Festival 2009
im Eivind Aarset Sonic Codex Orchestra

www.kjentfolk.no/musikere/erlien
www.myspace.com/audunerlien
http://no.wikipedia.org/wiki/Audun_Erlien











Foto: Gunnar Halle
Moers Festival 2009











Gunnar Halle (Trompete) spielt auch in der Band Fattigfolket:
www.fattigfolket.com
www.myspace.com/fattigfolket

An den Drums beim Moers Festival 2009:










Erland Dahlen
Eivind Aarset Sonic Codex Orchestra Moers Festival 2009










Wetle Holte auf dem Moers Festival 2009
beim Eivard Aarset Sonic Codex Orchestra










Sony Codex Orchestra










Eivind Aarset
http://eivindaarset.com
www.myspace.com/eivindaarset

2009/07/12

Muhal Richard Abrams, George Lewis & Roscoe Mitchell
THE TRIO - Moers Festival 2009










Auf dem Moers Festival 2009 lockten die Musiker Muhal Richard Abrams, George Lewis und Roscoe Mitchell unter dem Namen THE TRIO. Die drei Musiker sind in Moers bestens bekannt: Muhal Richard Abrams war 1977 mit Anthony Braxton hier, der Saxofonist Roscoe Mitchell spielte 1977, 1978, 1980 und 1984 in Moers und George Lewis Posaune war bereits neun Mal beim Moers Festival zu hören.

Muhal Richard Abrams baute in den 60er Jahren mit Roscoe Mitchell und anderen Musikern das legendäre Advancement of Creative Music auf und George Lewis ist ebenfalls Mitglied der AACM. Der Auftritt des Trios gehörte zu den Höhepunkten des Festivals.
















Muhal Richard Abrams _p

"In Robert Jourdain's MUSIC, THE BRAIN, AND ECSTACY, the author describes how humans are able to take different sounds from instruments and configure this information in our brain as 'music.' An important part of Mitchell's work has been to deconfigure and reconfigure these sounds into strange new patterns that aren't bound by conventional melody or rhythm, and thus rethink what we consider to be 'music.'" (Jason Gross)














Roscoe Mitchell _sax















George Lewis _tb, electr

Streaming

2009/07/11

Spok Frevo Orquestra auf dem Moers Festival 2009



Frevo kommt von ferver, denn der synkopierte Rhythmus kann beim Karneval in Pernambucana die Atmosphäre zum kochen bringen.









Das Spok Frevo Orquestra verbindet die Tradition des brasilianischen Karnevals mit aktueller Musik.












Künstlerisch geleitet wird das Spok Frevo Orquestra von Inaldo Cavalcante de Albuquerque.












Die Fotos zeigen Musiker vom Spok Frevo Orquestra beim Konzert auf dem Moers Festival 2009. Die Namen der Musiker sind dem Festivalmagazin entnommen.










Inaldo Cavalcante de Albuquerque - saxophone


















Gilberto Pontes - saxophone
Gilmar Silva - saxophone
Edson Faro - saxophone



























Pêto - trumpet
Alexandre Rodrigues - trumpet
Germerson Netto - trumpet
Jailson Silva - trumpet

















Cleber Silva - trombone
Marcílio Barbosa - trombone
Flávio de Souza - trombone
Marcone Nascimento - trombone
















Renato Bandeira - guitar











Hélio Silva - bass











Adelson - Silva drums
Augusto Silva -drums
Dedé - Simpatia percussion

"SpokFrevo Orquestra arose in 1996, initially with the name Banda Pernambucana. Later it became the Orquestra de Frevo do Recife. In January 2003, the group reappeared with the name “SpokFrevo Orquestra,” name proposed by Wellington de Lima, who since then became the band’s agent, and in partnership with the musician and artistic producer Zé da Flauta.
The orchestra proposes to give frevo a different treatment with modern arrangements and refined harmonies." *

* www.spokfrevo.com.br
www.myspace.com/spokfrevo

2009/07/08

Gebührenerhebung der GEMA

Die Erhaltung der aktuellen Kulturszene in Deutschland wird derzeit von einer geplanten Gebührenerhöhungen der GEMA (Gesellschaft für Musikverwertung) bedroht.

Überhöhte Forderungen der Gema an die Veranstalter können bewirken, dass Veranstalter die Kosten nicht mehr tragen können und aufgeben müssen.

Nun plant die Gema eine weitere drastische Erhöhung der Kosten, was für viele kleine Veranstalter und damit auch für viele Künstler das AUS bedeuten könnte, wenn Auftrittsmöglichkeiten dadurch wegbrechen.

Diesbezüglich besteht die Möglichkeit sich bis zum 17. Juli an einer Petition im deutschen Bundestag zu beteiligen. JEDER darf an der Petition teilnehmen und es ist nur ein denkbar geringer Aufwand.

Ein Klick auf den link unten ermöglicht eine Registrierung beim Petitionsausschuß des Deutschen Bundestags und eine einfache zu handhabende politische Mitwirkung.

Über 90.000 Stimmen gibt es bereits. Je mehr es werden, desto deutlicher ist das Zeichen der Kulturliebhaber an die Gema und an den deutschen Bundestag.

Hier ist der Link:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

2009/07/06

Eivør Pálsdóttir - Moers Festival 2009










Eivør Pálsdóttir brachte frischen Wind von den Färöerinseln. Die ausdrucksvolle Sängerin hat die Herzen auf ihrer Seite und kam mit hervorragenden Musikern zum Moers Festival 2009.














Der Besuch der gut sortierten website von Eivør Pálsdóttir kann sehr empfohlen werden. Die Songs der Komponistin können dort angehört werden, dazu gibt es jeweils den Text und die Noten: www.eivor.com












Benjamin Petersen beeindruckte an der Gitarre und überzeugte durch Bühnenpräsenz.



















Mikael Blak bedient den Bass bei Eivør Pálsdóttir. Hörenswert ist der Musiker allerdings auch bei Tjant.











Høgni Lisberg spielte bereits in der Band Clickhaze mit Eivør Pálsdóttir.

www.eivor.com

2009/07/03

Rokia Traoré - Moers Festival 2009



Zu den Highlights des Moers Festival 2009 gehörte der Auftritt von Rokia Traoré.












Wenn bestimmte Musiker in Moers auftreten, kommt es immer wieder zu faszinierenden Resonanzeffekten. Bei Rokia Traoré konnte dieser Effekt von Konzertbeginn bis zum Ende studiert werden.










Rokia Traoré und ihre Band betraten die Bühne, übernahmen die bestehende Spannung für ihr phantastisches Konzert.










Wer das erlebt hat, kommt wieder.












Rokia Traoré _voc, g






1997 erhielt Rokia Traoré den Prix Découvertes als afrikanische Entdeckung des Jahres. Ihr Portrait findet sich im Künstlerlexikon Funkhaus Europa. Interessanteres über Rokia Traoré bietet allerdings folgender Artikel aus dem Jahr 2003: www.guardian.co.uk/arts/fridayreview/story/0,12102,1054170,00.html













Naba Aminata Traoré _voc















Mamah Diabaté _n'goni

Die Fotos sollen Athmosphäre und Stimmung beim Moers-Konzert von Rokia Traoré aufzeigen.











Adama Koné _g











Christophe "Disco" Minck _b











Emiliano Turi _dr

Im Internet werden die Auftritte von Rokia Traoré dokumentiert. Oliver Hochkeppel schrieb anlässlich der Afrikawoche in München am 18.11.2008:

"Da ist der wortmalerische, erzählende Gesangsstil Westafrikas, da sind die schlichten, perpetuierten melodischen Grundmuster und da sind natürlich die treibenden Rhythmen, zu denen auf diesem Niveau auch Europäer in Trance fallen können. Hier war eine der frischesten, der pointiertesten, der poetischsten, kurz eine der wichtigsten Stimmen Afrikas zu vernehmen. Aus dem Exil wieder einmal."















www.myspace.com/rokiatraore
http://rokiatraore.net

2009/06/28

Kunst und Perspektiven in Barcelona













Die Kathedrale ‘La Catedral’ steht hier für das ausgehenden 13. Jahrhundert. Und noch werden in Barcelona große Projekte realisiert. So arbeiten an der ’Sagrada Familia’ derzeit 300 Bauarbeiter. Seit 1882 wird an der märchenhaft anmutenden Kirche von Antoni Gaudi gebaut. Barcelonas herausragender Architekt veranschlagte für ‚La Familia’ mit ihren siebzehn minarettartigen 100 m hohen Türmen 200 Jahre.
Antoni Gaudi verzichtete auf rechte Winkel zugunsten einer Orientierung an der Natur.



















Casa Batló













Casa Millà














Park Güell

Beeindruckte Gaudi durch seine Sicherheit auf dem Weg vom groben Entwurf zum filigranen Detail, erläuterte in der Miro Foundation eine gekonnte Audioführung eine vollkommen andere künstlerische Herangehensweise. Über die philosophische Auseinandersetzung mit dem Surrealistischen Manifest wendete sich Joan Miro in Paris zunehmend ab von einer als überkommen betrachteten realistischen Darstellungsweise. Der Künstler strebte demnach konsequent an über Vereinfachung seinen Ausdruck zu verdichten.











Die Idee etwas beim Vereinfachen noch zu komprimieren konkretisierte sich auf einer mentalen Reise.











Wenn es nun aber um etwas anderes geht, sind vereinfachende Vergleiche kaum angezeigt.











Daher eröffnet Kunst auch differenziertere Perspektiven.











Soll Kunst etwas sich gerade erst Ausbildendes bereits früh schon sehen und aufzeigen?











Bahnt sich ein mächtiges Wollen über Schöpfung beeindruckende Wege?










Nähert sich Kunst in ihren Ergebnissen ähnlich wie die Wissenschaft dem Einfachen, jedoch auf einen völlig anderen Weg?

2009/06/06

sOo's cOllage - Moers Festival 2009











When asked why she plays music, Soo-Jung Kae responds, "To me, there are so many things that cannot be described or explained through words. But when I play piano, I don't have to use words to express my feelings and thoughts. If I am sad, I play sad melodies. If I am in a funny mood, I play funny notes. It's that simple. When my emotions are successfully conveyed to the listener through my music, it's a much stronger experience than if they were to read an essay of mine." (Jeff Song)















Chung U Choi _b










sOo-Jung Kae













Angelika Niescier _sax











Byungjun Kwon _electr











Tomas Fujiwara _dr












Die Fotos zeigen sOo's cOllge live auf dem Moers-Festival 2009.

soojungkae.com/sound.htm

2009/06/04

Marc Ribot's Ceramic Dog feat. Eszter Balint












Mit einem hervorragenden Konzert endete das Moers Festival 2009: Marc Ribot's Ceramik Dog feat. Eszter Balint bestätigten Reiner Michalkes hervorragende Gespür für neue Musik.












Der Gitarrist Marc Ribot öffnete mit Ceramic Dog das innovative Fenster und begeisterte im musikalischen Dialog mit der multitalentierten Eszter Balint das Publikum. Mit einer solchen spannungsgeladenen und intensiven Begegnung hatte ich nicht mehr gerechnet. Auf der Suche nach Erklärung finden sich die bezeichnenden Worte von Reinhard Köchl im Programmheft:












"Der Name Ceramic Dog leitet sich von einer französischen Redewendung ("chien de faience" ab), die in etwa so viel meint wie "frozen with emotion". Soll heißen, die Trance, in die man gerät, wenn man frisch verliebt ist und sich gegenseitig in die Augen schaut. Die wunderbare "emotionale Erstarrung", in welche die Liebe einen in dieser Sekunde versetzt. Oder der Moment der angespannten Stille, wenn sich die Kontrahenten in die Augen sehen, kurz bevor der Kampf ausbricht." (Reinhar Köchl)

Marc Ribot's Ceramik Dog und Eszter Balint schienen um solche Momente zu kreisen. Die sich im komprimierten Dialog entfaltende Energie riß das Publikum in die Magie dieser faszinierenden Erfahrung.



Marc Ribot (g, voc)


Shahzad Ismaily (b, moog, voc)



Ches Smith (dr, voc)












Eszter Balint (violin, voc)


2009/05/31

Wayne Horvitz & Zony Mash in Moers

Wayne Horvitz legte vor und Zony Mash übernahm und steigerte immer wieder die energetischen Impulse. Wayne Horvitz & Zony Mash zogen die Festivalbesucher in Moers von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Andy Roth zogen die Bläser die Energie noch höher um die ausdrucksstarke Spielfreude von Timothy Young und Keith Lowe zu unterstützen.












Timothy Young g











Keith Lowe b













Briggan Krauss sax














Skerik sax












Ron Miles tp
















Steve Moore tb












Andy Roth dr












Wayne Horvitz keyb











Wayne Horvitz & Zony Mash - Moers Festival 2009: Ein perfektes Konzert und ein Lächeln im Gesicht.

2009/05/25

Die PACKTEURE













Der Weg führte nach Wuppertal in die Ludwigstraße 14. Die PACKTEURE verwandelten die Menschen im Olga Raum für Kunst. Improvisation ist die Zauberformel.












Herbert Schneider: Saxophon












Justin Sebastian: Trompete












Thomas Straßmann: Bass












Christoph Iacono: Keyboard und Gitarre











Axel Kottsieper aka Ace Morgan: Drums & Percussion

2009/05/13

Essen-Werden

Wer an der Folkwang Hochschule Musik, Theater oder Tanz studiert, kann auf der Brehminsel auftanken. Im Mai ist es auf der Brehm besonders schön. Das Grün ist dann besonders intensiv.



















Zeitschriften mit Beiträgen über die Kulturhauptstadt kann man sich am Kiosk in der ehemaligen Poststation holen.














Der Weg zum Ruhratoll findet sich in Essen-Werden leicht.

2009/05/10

Music and Medicine - Symposion in Irland am 6. Juni 2009

Die IAMM setzt sich mit 34 Gründungsmitgliedern aus Asien, Australien, Amerika, Afrika und Europa für die Arbeit mit Musik in der Medizin ein. Die erste Ausgabe der Zeitschrift Music and Medicine soll im Juli 2009 erscheinen; Forschung und Praxis der Musik in der Medizin sollen dargestellt werden. Ein konstituierendes Symposion erfolgt am 6. Juni 2009 im Carlton Castletroy Park Hotel, Limerick. Die Kosten betragen 150 Euro bzw. 55 Euro für Vollzeitstudenten; das Programm finden Sie hier.

2009/05/02

Wo ist denn die Kultur in Ihrer Stadt?

Wer nach modellfähiger Kulturförderung sucht, könnte auf die Arthaus-Galerie stoßen. Dort stellte Dr. Heinisch letzte Woche die Frage: Wo ist denn die Kultur in dieser Stadt?
Auf einer Vernissage war diese Frage des Bürgermeisters natürlich rhetorisch, denn die Kultur ist hier, die Arthaus-Galerie ist im Rathauscenter.










(Ruth Ortlinghaus, Bürgermeister Dr. Jan Heinisch)

Die Stadt Heiligenhaus bietet regionalen Künstlern seit 2006 das leerstehendes Ladenlokal zur kostenlosen Nutzung. Da sie zentral gelegen ist, kann die Arthaus-Galerie gut erreicht werden; sie verfügt über einen hellen Raum mit vielen Schaufenstern. Die Kulturschaffenden, die hier aktiv sind, organisierten sich selbst und nutzen dabei Synergieeffekte über das Stadtmarketing. Die Kulturjournalistin Ruth Ortlinghaus bietet der lokalen Kunstszene zudem eine engagierte Partnerin.











Da die Arthaus-Galerie ein gutes Modell für die Kulturförderung bietet, war sie am Tag der offenen Ateliers im Neanderland (TATORTE) besonders interessant. Während in leerstehenden Geschäften meist nur vorübergehend ausgestellt werden kann, wird dieses bürgernahe kulturelles Projekt bereits im dritten Jahr getragen. Auch wenn der Erhalt der Räume nicht gesichert ist, erzeugte die Rede des Bürgermeisters eine optimistische Stimmung. Und im Stillen hoffen die Künstler, dass so schnell keine neuen Mieter für ihr Ladenlokal gefunden werden.












(Doris Peters, Anneliese Schmidt, Ilona Peter, Irene Drehmann)

Die Heiligenhauser Kunst- und Kulturförderung baut hier auf eine aktive Basis und fördert damit nebenbei ein erhebliches ehrenamtliches Engagement. Vielleicht war genau das der Schlüssel für den Erfolg. Eine Orientierung am Heiligenhauser Modell sollte allerdings den Aspekt der Nachhaltigkeit auch bei der Finanzierung im Auge behalten.

Nähern wir uns der in der Arthaus-Galerie präsentierten Kunst, liegt das direkte Gespräch mit den ausstellenden Künstlern auf der Hand. Die Fotografin Irene Drehmann liebt es die Stimmung im Nebel einzufangen.











(Irene Drehmann, Ruth Ortlinghaus)

Das Angerbachtal und der Baldneysee werden von ihr gezeigt. Aber auch im Nebel gibt es Momente, in denen die Sonne durchkommt. Irene Drehmann erklärt die von ihr entwickelte gemischte Technik: "Ich will weg von den klaren, scharfen Bildern. Ich will im Gegenteil malerisch verschwommene Sachen machen, um mehr Stimmung zu erzeugen, um auch durch die Art der Fotografie die Stimmung wiederzugeben."

Ilona Peter arbeitet ganz anders: "Das ist einfach Phantasie. Ich male nicht nach Motiven, ich male auch nicht nach Vorlagen. Alles, was ich gemalt habe, das ist bei mir im Kopf. Das gilt auch für meine Portraits und Akte. ... Ich male nie so exakt aus, deute nur an, lasse viel stehen und lasse viel offen für die Betrachter, die so ihre eigenen Gedanken einbringen können."











(Ilona Peter)

Die Kulturjournalistin Ruth Ortlinghaus erläuterte: "Malerei gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar", dieses Wort von Paul Klee könnte über den Werken von Ilona Peter stehen. Ruth Ortlinghaus erläuterte auf der Vernissage die Herangehensweise einer weiteren Künstlerin: "Die Natur ist für Frau Anneliese Schmidt Faszination und Inspiration zugleich. Die Natur so zu malen, wie sie ist, lautet ihr Credo. Hier zu sehen sind Landschaften , die sie auf den vielen reisen oder Spaziergängen fotografisch festhält, im Atelier zuhause noch erinnerungsnah ausmalt. Hier benutzt sie eine besondere Technik mit . Die Malerin fasst die Farben ganz kurz an und reibt sie mit den Fingern in das Papier ein. Die Wirkung dieser Malweise ist spontan, natürlich authentisch ..."

Auch Doris Peters beschrieb, wie sie ihre Bilder entstehen lässt:

Das Bild ist von 1995. Ich gebe meinen Bildern keine Namen, damit die Betrachter sich selbst damit identifizieren können. Ich persönlich empfinde da eine Innigkeit, eine Vertrautheit zwischen diesen beiden Personen, auch wenn der eine mal ein bisschen zur Seite guckt. Aber das macht nichts, jeder kann ja seinen Gedanken freien Lauf lassen, aber es ist trotzdem eine Innigkeit zwischen diesen beiden Personen.

Wie entsteht denn so ein Bild? Wie ist dieses Bild entstanden? Hatten Sie die Idee vorher im Kopf oder entwickelten Sie die ...

Nein. Ich entwickle die Idee. Das ist eine Stimmungssache. Ich bereite mir die Bilder einfach von der Farbe her vor. Mit Aquarellfarben. Danach schaue ich mir an, was an Verläufen schon da ist, an Farbverläufen. Und dann frage ich mich: Was sehe ich in dem Bild?
Und das ist eine reine Stimmungssache, in der ich an diesem Tag oder an diesem Abend bin, und dann entwickelt sich das.

Das heißt, Sie haben dann schon eine Stunde oder sogar mehr schon investiert?

Ich habe erst mal nur mit Farben gespielt. Ja. Ich sehe jetzt die Farben, und das ist einfach eine Stimmung, die aus mir heraus kommt: Was empfinde ich an dem Tag oder an dem Abend? In welcher Verfassung bin ich selber? Und dann fange ich das Bild an.
Ich habe früher sehr viel figurativ gemalt, weil ich auch mit Menschen zu tun hatte. Mein Mann ist Mediziner, ich habe in der Praxis mitgearbeitet, und mich hat der Mensch immer interessiert. Ich habe auch sehr viel porträtiert. Dabei hat mich der Mensch immer sehr interessiert, in seiner Aussage, in seiner Stimmung, in seinen Gefühlen. Das habe ich einfach zum Ausdruck gebracht.

Das zum Beispiel ist für mich ein Theaterbild.











Auch hier habe ich erst mal mit den Farben gespielt. Und dann sieht man natürlich: Och, das ist ja, so, wie die Farbverläufe waren – das kann ja nur Theater sein.

Die Musik zur Vernissage lieferte Swinxxxxx, das Saxophon Quintett der Musikschule Heiligenhaus:












Florentin Schmidt (Bariton)
Mark Twartzik (Tenor)
Angelika Denski (2. Alt)
Nico Vetters (2. Alt)
Fabian Heis (1. Alt/Sopran)

2009/04/27

Linda Berendes Vernissage April 2009





















In Ihrer aktuellen Ausstellung drückt Linda Berendes die gute Laune mit viel roter Farbe in ihren Bildern aus. Dafür legte sie die Pinsel aus der Hand und nahm Spachtel und Schwamm.













Tukano lieferte die Musik zur Vernissage.












www.lindaberendes.de

2009/04/25

Bericht von der 43. Art Cologne






















43. Art Cologne: Johanna Reich

Am 24. April 2009 führte mich Norbert Molitor durch die Art Cologne. Dabei gerieten einige der dort präsentierten Künstler in den Fokus der Aufmerksamkeit:

Geerdetes Schweben vermittelt Angela Glajcar mit Terforation. Der Begriff Terforation ist aus den Begriffen 'Terra' und 'Perforation' zusammengesetzt. Da Angela Glajcar mit ihrer Serie 'Perforation'bereits seit 2006 den Raum erobert, wurde schon in Frankfurt assoziiert: "Die gerissenen Papierbögen lassen Schichtungen und Aushöhlungen entstehen. Das Auge des Betrachters begibt sich auf Wanderschaft durch diese "Gebirgsformation".

Paule Hammer erinnert derzeit auf der Art Cologne: Niemand weiß, was wir fühlen. Sein großdimensionales Objekt mit dem Kopf von Klaus Kinski wird hier nicht übersehen.

Doch nur eine Besonderheit zog mich immer wieder zu einer Präsentation zurück; und so erfolgte ein Gespräch mit der Medienkünstlerin Johanna Reich:

"Diese Installation heißt 'Linie' oder 'Line'. Und sie gehört zu einer Reihe von Videomalereien. Das bedeutet, ich male vor der Kamera. Das ist eine Art Performance, die ich vor der Kamera praktiziere. Und ich bin ja schwarz angezogen und male eine schwarze Linie und versuche quasi so die Kamera an ihre Grenzen zu führen. Man sagt ja eigentlich, die Kamera, die nimmt alles auf und nimmt alles wahr. Aber dadurch dass ich schwarz und schwarz benutze, kann die Kamera diese Differenz nicht mehr wiedergeben. Und ich verschwinde vor den Augen der Kamera mit ganz klar ersichtlichen Mitteln: also ohne Bildmanipulation, Photoshop und so weiter, sondern ganz analog mit einer klassischen Malerei; es ist ein bisschen Malerei gegen Technik."

Johanna Reich hat Freie Kunst in Hamburg und in Münster studiert, nun ist sie im Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Johanna Reich: "Im Studiengang Freie Kunst habe ich mit Rauminstallation und Bildhauerei angefangen. Aber als ich gemerkt habe, dass man mit einer Kamera wunderbar Bild und auch Klang verbinden kann, hat sich alles geändert. Da ich früher auch Musik studiert habe, fasziniert es mich beides zu verbinden. So bin ich zum Bewegtbild gekommen."












Auf der 43. Art Cologne ist Johanna Reich nicht allein. Sie gehört zu einer 20-köpfigen Gruppe junger Künstler; zehn von ihnen studieren an der Kunsthochschule für Medien Köln und haben zur Art Cologne je eine weitere Position aktueller Kunst aus dem Ausland oder Inland eingeladen.

Die Homepage von Johanna Reich lädt zur aufmerksamen Erforschung ein. Hier zu stöbern ist zu empfehlen. Denn die Arbeiten von Johanna Reich sind sehr beeindruckend. Über www.treibeis.org erschließt sich übrigens der Zugang zu einer interessanten Szene.

www.johannareich.com

2009/04/24

Linda Berendes in Neviges

Einladung: Am 26. April 2009 um 11:00 Uhr wird Linda Berendes ihre Ausstellung in der Vorburg Schloss Hardenberg eröffnen. Eine kleine Freude möchte sie dabei den Bewohnern der Domstadt mit Ihrem Mariendom Neviges machen.
Musikalisch wird die Vernissage von Tukano unterstützt.

2009/04/19

Foss Doll meets ArBo











Matthias Bartylla, Malte Hager und ArBo, Flux 2009

Es gab viel Spaß beim Benefizkonzert im Flux, denn Musik lebt, wenn sie sich ändert.












Am 18. April war es wieder soweit. Modern Jazz meets Rapp. Der Rapp-Musiker ArBo aka Bora Ahmed Altun traf auf die Modern Jazz Band Foss Doll und den Gitarristen Knut Kornatz.












Die Musik war gut, die Leute gut drauf; es war ein guter Tag.











Knut Kornatz (Gitarre)












Matthias Bartylla, Flux 2009











Thomas Bartylla 2009











Fabian Meinhardt, Flux 2009











Am 2.5.2008 präsentiert Foss Doll ihre neue CD After Midnight im Friedrichs (21:00 Uhr, Friedrichstr.295, 42551 Velbert)

www.foss.doll.de

2009/04/15

Foss Doll präsentiert After Midnight











PopJazz, Lounge, Funk, Soul und Clubjazz

Die neue CD von Foss Doll heißt AFTER MIDNIGHT. Foss Doll wird sie am 2.5.2009 im Velberter Friedrichs präsentieren. Zuvor konzertiert Foss Doll allerdings noch mit Rapper ArBo im Flux um bei einem Benefizkonzert an NBIA erkrankte Menschen zu unterstützen. NBIA steht für Neurodegeneration with Brain Iron Accumulation.

Foss-Doll
CD-Präsentation: 2.5.2009 um 21:00 Uhr
im Friedrichs - Friedrichstr.295, 42551 Velbert

Foss Doll mit Rapper ArBo
Benefizkonzert: 18.4.2009 um 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
im Flux - Langenberger Str.125, 42551 Velbert

www.fossdoll.de

2009/04/04

The Fantastic Boogaloo Kings










The Fantastic Boogallo Kings brachten den Blues in die Pilgerstadt 42553 Neviges. Die Musiker aus Glasgow, Romano di Lombardia, Bruchsal und Heidelberg lockten Liebhaber des Blues aus Neviges zu einem schönen Konzert in die Vorburg von Schloss Hardenberg.









Mello Yellow (voice, harp)
Andrea Tognoli (bass)
Colin 'The Highlander' Jamieson (guitar)
Martin 'Professor' Czemmel (drums)












www.boogalookings.de

2009/03/26

Wir haben dieselbe Musik gehört

Wie finden wir geistige Freunde?
Wie erhöhen wir unser kulturelles Kapital?
Unter der Annahme, dass Musik besser als andere Kunstformen ist, das tiefste Innerste eines Menschen zu berühren und zu offenbaren, ging Jürgen von Rutenberg diesen Fragen nach.

Jürgen von Rutenberg (26.3.2009) We Are Family. In: ZEITMAGAZIN Nr. 14, 26.3.2009, S. 19-22.

Künstlerinnenpreis NRW 2009

Der Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr für den Bereich Malerische Positionen vergeben.
Mit 5000 Euro soll eine Nachwuchskünstlerin gefördert und mit 10 000 Euro das Gesamtwerk einer Malerin ausgezeichnet werden.
Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 17. Juli 2009
Die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.frauenkulturbuero-nrw.de

2009/03/25

Klänge aus der Tiefe










Wer den richtigen Begleiter hat, vermag womöglich sich auch die Tiefen zu erschließen. Doch strahlenden Glanz aus der Tiefe zu holen, dass können in der Musik nur Leute wie Hellmut Hattler. Ein Grund sich den folgenden Tourdaten zu widmen.

KRAAN live:
24.04.2009: Regensburg, Jazzclub
25.04.2009: Geislingen, Rätschenmühle
19.06.2009: Illingen, Sommernachtstrauma (Open Air)
01.08.2009: Leverkusen, Streetlife
17.09.2009: Duisburg, Steinbruch
18.09.2009: Speyer, Alter Stadtsaal

HATTLER live:
30.Mai 2009 Düsseldorf, Jazz Rally
13.Jun.2009 Münster, Hafenfest
14.Jun.2009 Worms, Jazz&Joy Festival
04.Sep.2009 Bielefeld, Ravensberger Spinnerei (Weltnacht Fest)
03.Okt.2009 Neu-Isenburg, Treffpunkt
07.Okt.2009 Bocholt, Alte Molkerei
08.Okt.2009 Krefeld, KuFa (tbc)
10.Okt.2009 Idstein, Die Scheuer
13.Okt.2009 Koblenz, Café Hahn
15.Okt.2009 Bonn, Harmonie
16.Okt.2009 Eschweiler, Talbahnhof
22.Okt.2009 Ulm, Roxy
23.Okt.2009 Knittlingen, Cellarium
27.Okt.2009 Kassel, Schlachthof
28.Okt.2009 Hannover, Musikzentrum
29.Okt.2009 Soest, Schlachthof
30.Okt.2009 Hamburg-Bergedorf, Lola
06.Nov.2009 Kirchheim/Teck, Club Bastion

HATTLER live clips:
Sunny Jay
Waiting
New ID

HATTLER - Lilo & Max: Dinner For Three

KRAAN live clips:
Holiday Am Marterhorn
Borgward

2009/03/22

Musik aus Berlin: George-Martyn












"Tritt ein, Fremder! Fühl Dich wie zu Hause. Lehn Dich zurück und ..." (George-Martyn) Das Fingerprint Album ermöglicht einen guten Einstieg in den Frühling. Da George Kassing nicht mehr bei George-Martyn singt, präsentiert der Komponist und Gitarrist Martin Johanus so bemerkenswerte Songs wie 'How Can I Love You More', 'What about the Magic' und 'Judy' live und auf www.myspace.com/martinjohanus.

2009/03/16

Régis Noël:
sich trauen den eigenen Weg umzusetzen












In seiner Kunstschule bringt Régis Noël Schüler auf eigene Wege.

Régis Noël: Ich versuche die Schüler zu bewegen. Sie sollen sich trauen ihren eigenen Weg umzusetzen. Ich versuche sie auf diesen gestalterischen Weg zu bringen. Und dann ist mir auch wichtig, dass sie dafür gerade stehen.

Sprache ist für ihn ein wichtiges Kriterium. Régis Noël glaubt, dass nichts schief gehen kann, wenn man eine gewisse Identität in seiner Arbeit hat und auch Humor und Spaß mitbringt. Im Gespräch erläutert Régis Noël seinen kunstpädagogischen Stil:

Régis Noël: Ich glaube, wenn Lernen kein Spaß macht, kann man es vergessen. Dann wird man nicht lernen. Es gibt die Möglichkeit, viele Sachen zu lernen, indem man auch dabei Spaß hat. Und daran glaube ich. Ich bin sogar fest davon überzeugt, alles was man nicht sofort nach dem Lernen benutzt oder umsetzt, kann man vergessen und landet irgendwo in der Vergessenheit. Wenn ich überlege, was ich in der Schule früher gelernt habe und was ich heute noch behalten habe, das sind Sachen, die ich entweder weitererzählt, wiederbenutzt oder umgesetzt habe. Alles andere ist weg. Ich bin der Meinung, auch in dieser Schule, statt 100 Prozent etwas zu lernen, lernt man nur die 10 Prozent, die man benutzen will. Deshalb gebe ich keine Tipps, ich gebe keinen Kurs, ich stehe zur Verfügung. Und die Schüler müssen fragen, was sie lernen wollen. Denn nur das können sie lernen. Und alles was sie können, das brauchen sie nicht, das müssen sie tun. Und sie müssen lernen zu fragen, was sie nicht können. Und das ist schwierig. Ich habe sehr lange dazu gebraucht, keine Tipps mehr zu geben, denn man möchte gerne als Besserwisser sein Wissen weitergeben. Doch wenn jemand das nicht wissen will, dann stört man ihn. Wenn zum Beispiel jemand was malt und ich würde aus eigener Initiative da was zu sagen, erhalte ich oft die komischsten Antworten. Wenn ich sage: "Guck mal, da oben stimmt was nicht" erhalte ich Antworten wie "Habe ich extra gemacht" oder "Ist noch nicht fertig". Da kommt von den Schülern so eine Abwehr, dass ich schon lange gelernt habe, eigentlich nur zu helfen. Wenn mich aber jemand aber darum bittet, stelle ich ihm nur zwei Fragen: Was ihm gefällt und was ihm nicht gefällt. Was ihm gefällt, ist Qualität, und dann sage ich nichts. Nur über das, was ihm nicht gefällt, kann ich eingreifen. Da kann ich ihm helfen, das zu verbessern oder so zu verändern, dass es ihm gefällt. Er muss sein Bild nicht so lassen, wenn ihm das Bild nicht gefällt. Das wäre dann nicht richtig.

Régis Noël hat Schüler aller Altersklassen. Die Gruppen werden grob nach dem Alter zusammengesetzt und Jugendliche werden nach Mädchen und Jungen getrennt. In seiner Kunstschule gibt es aber auch eine Gruppe mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ohne dass nach Geschlecht getrennt wird.
Wenn der Künstler beschreibt, was seine Schüler bei ihren Ausstellungen lernen sollen, offenbart sich eine nicht selbstverständliche Qualität.


Régis Noël: Aber die Ausstellung mache nicht ich, wissen Sie. Die Kursteilnehmer müssen alles tun. Sie müssen das Plakat malen. Sie müssen überlegen wann. Sie müssen auch die Werbung machen. Sie müssen die Bilder aussuchen. Sie müssen sie selbst aufhängen. Und sie müssen dann natürlich putzen. Sie müssen auch da sein, wenn die Kunden kommen. Und nur unter diesen Bedingungen können Sie eine Ausstellung machen.

... und wenn anderweitig ausgestellt werden soll?

Régis Noël: Wenn Leute zu mir kommen und sagen "Ich würde gerne eine Ausstellung haben", dann ist das möglich. Wir haben das zum Beispiel mal mit einer Kochschule gemacht. Die Schüler sind dorthin gegangen und haben geguckt, wie groß die Räume sind, sie mussten überlegen, wie sie ihre Bilder dort hin bekommen. Ich will, wenn da Bilder verkauft werden, was auch immer wieder passiert, dass den Teilnehmern bewusst wird, was das für eine Arbeit ist. Weil es gibt immer noch Situationen, in denen sie ein Bild einfach irgendwohin bringen zum Beispiel in eine Bibliothek, wo es Freiwillige gibt, die alles aufhängen, die alles tun, alles machen. Wenn sie Glück haben, verkaufen sie dort vielleicht sogar ein paar Bilder. Und wenn man sie anspricht, sagen sie vielleicht: "Es ist voll doof. Man hat nichts zu tun, bringt man die Sache, kriegt man ein Taschengeld, kommt man irgendwann wieder nach hause, fängt an zu rechnen: wenn ich fünf Bilder pro Woche machen könnte, würde ich so und so viel verdienen, wenn ich das für 100 verkaufe." Sie bekommen aber ein realistischeres Bild, wenn sie auch erfahren können, welche Arbeit sich dahinter versteckt. Denn es muss vorher auch Werbung gemacht werden, ein Prospekt geschrieben werden ...

Das Musiklabor-Interview mit Régis Noël erfolgte am 22.2.2009

Atelier Régis Noël, Alexander-Coppel-Straße 36, 42651 Solingen
www.regisnoel.de

2009/03/14

Ellen Dederichs - Menschenmassen









Was mich immer schon interessiert hat sind Menschen, und vor allen Dingen im Zusammenhang mit den Begebenheiten Bewegung und Stillstand. Die Aspekte Wahrnehmung und Fokussierung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in meinen Arbeiten, z.B. in der Serie Blickpunkt Bahnhof.
Ich arbeite oft so, dass ich viele Fotos von bestimmten Ereignissen mache, dann wähle ich verschiedene Bilder aus, verändere sie oder kombiniere mehrere miteinander. Oft kommt es vor, dass sich die ursprünglichen Ideen während des Arbeitens verändern.

Das Thema Menschenmassen habe ich verschiedenartig umgesetzt, wichtig sind dabei immer das Verschwimmen und die Farbigkeit. Und auch hier geht es um die Wahrnehmungsassoziation, um das Spiel mit der Wahrnehmung. Beispielsweise in dieser neuen Arbeit Menschen-Massen X:













Die Grundidee ist, dass eine Menschenmasse einerseits sehr viele unterschiedliche, individuelle Merkmale aufweist. Deshalb auch das Kollagenhafte im Bild, Streifen aus zerschnittenen, dann wieder aneinander gereihten Menschenmassen. Andererseits bildet eine von außen betrachtete Masse eine Einheit. Wenn man so die vielen Menschen betrachtet, bilden sie wieder ein Gesamtbild. Verstärkt wird dies durch die aufgesetzten, in bestimmten Farbverhältnissen zueinander stehenden Streifen. So findet das Ganze doch wieder in der Harmonie eine Zusammenführung. Wenn man das Bild aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, verändern sich die Ansichten und es beginnt ein Spiel mit der Wahrnehmung. Wenn man es von weitem betrachtet, wirkt es ganz anders als von nahem. Dabei verschwimmen diese Streifen manchmal auch miteinander und man nimmt das Bild gar nicht mehr als Kollage wahr. Manchmal sieht man gar nicht, dass es einzelne Gesichter sind, dann wirkt das Bild abstrakt.

(Ellen Dederichs, Kunstakademie Düsseldorf, Rundgang 2009.
Das Interview mit Ellen Dederichs führte Gerd Fierus)

www.ellendederichs.de

2009/02/18

Langenberger Bands & Friends












Foto: VERSTRAHLT beim 23. Schülerrock-Festival 2009

Im zweitägigen Konzert treten Langenberger Bands & Friends auf.
Unter dem Motto Punk 'n Rock - Live stehen am Freitagabend die Bands CASUALTONES, WORST CASE SZENARIO, VERSTRAHLT, PARTY FOR MYSELF und NADA auf der Bühne. Der Samstag wird dem Rock gewidmet und es werden auftreten QUO VADIS, WICKED DOWN, THE WOILZ, JOHNY HANDSOME und "THE REIBS.

Für einen guten Sound und die technische Betreuung sorgt Knut Kornatz von der Firma AUDIOWORKS. Die Vorbereitung und Durchführung organisieren die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses, das Catering wird unter anderem von Jugendlichen und ehemaligen Besuchern des Jugendzentrums angeboten.

Temine:
6. und 7. März, Einlass ab 18.30 Uhr

Ort:
42555 Velbert, Jugendzentrum Langenberg, Vogteierstraße 28,
Bühne im tiefen Becken des ehemaligen Hallenbades

Der Eintritt beträgt jeweils 5 Euro, für beide Veranstaltungen zusammen 8 Euro.

2009/02/12

Für Augen und Ohren: Michael Sistig

Michael Sistig komponiert Geschichten. Vom Maler des ZWEITEN BLICKS gibt es auch etwas für die Ohren: 25 Years Without Moja

Beim Rundgang 2009 stellt der Künstler seine Abschlussarbeit in der Düsseldorfer Kunstakademie vor.

Kunst in Düsseldorf











Massagesalon und Airbus-Flosse stehen ganz oben im Bericht von Antje Lorscheider über den Rundgang 2009. Wenn die Studierenden der Düsseldorfer Kunstakademie ihre Arbeiten präsentieren, treibt es 30 000 Besucher in die Eiskellerstraße. Was fasziniert die Menschen an diesem Ereignis?
Auf dem Weg durch diese Türen fallen die Antworten ins Bewusstsein.

2009/02/09

Bildung und die Not ihrer Gestaltung

Einkommensarmut und Bildungsbeteiligung hängen in Deutschland sehr stark zusammen. Dabei könnte Bildung durchaus ein Weg aus der Armut sein. Das ist der neue Weg, den Barack Obama mit Amerika geht. Was dort jetzt zählt, ist schlichtes politisches Handeln. Das ist etwas anderes als deutsche Festzeltmentalität. Klare Köpfe sind heute gefragt, Deutschland folgt bereits, das ist zu hoffen. Nüchtern dort hin schauen, wo es brennt. Das statistische Material ist längst erhoben. Anfangen können wir überall, doch setzen wir vielleicht einfach an bei unseren Hoffnungsträgern: Das sind unsere Kinder.

Kinder aus einkommensarmen Familien partizipieren in Deutschland inzwischen kaum noch am Bildungssystem, die Sozialberichterstattung NRW deckte diese Fakten auf: Sozialberichterstattung NRW. Kurzanalyse 2/08

Ein Blick in den Armuts- und Reichtumsbericht - Sozialbericht NRW 2007 verdeutlicht die Systemlogik. Dazu gehört die seit langem sehr abträgliche Tendenz der Einkommensentwicklung.

Während der Anteil der gesellschaftlichen Wertschöpfung sinkt, der durch Arbeitsleistung und einzelunternehmerische Aktivitäten erzielt wird, steigt die gesellschaftliche Wertschöpfung, die durch Vermögen erzielt wird. Hierzu gehören hier Zinsen, Kapitalerträge, Dividenden, Pachten etc. Der Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Volkseinkommen geht zunehmend zurück. Nun markiert die spekulationsinduzierte Krise womöglich auch in Deutschland einen Wendepunkt. Doch einige wenige geldorientierte elitäre Spieler heben bereits wieder die Nase, wenn auch derzeit nicht mehr zum Viktoriezeichen die Finger.

Einkommensverwendung
Durchschnittliche Haushalte verfügten in NRW im Jahr 2003 noch über 2810 Euro.
Davon bestreiten sie prozentual in drei Ausgabekategorien:
1. Lebensunterhalt -> 34,9 %
(Wohnen, Ernährung, Kleidung, Gesundheit)
2. soziale Teilhabe -> 35,2%
(Mobilität, Informations- und Kommunikationstechnik, Freizeit, Bildung , sonstige Konsumausgaben)
3. Investitionen in die Vermögensbildung -> 14,2%

In vielen Haushalten sieht es jedoch ganz anders aus:
Wenn die 10% der Haushalte mit dem niedrigsten Einkommen durchschnittlich 71,4% ihres Einkommens bereits für den Lebensunterhalt einsetzen müssen, bleibt nicht viel für die soziale Teilhabe und die Vermögensbildung kann gestrichen werden.

Der Sachverhalt kann verdeutlichen, wie schwierig es für einkommensschwache Haushalte ist in Bildung zu investieren.

Noch schließt sich in Deutschland die Schwere zwischen Arm und Reich. Doch werden die verantwortlichen Politiker und ihre Parteien von den Wählern dafür längst abgestraft. Dieser Prozess hat in Deutschland Deutschland gerade erst begonnen. Denn echtes politisches Handeln ist heute mehr als gefragt.

Ein neues politisches Modell präsentiert das derzeit sehr innovative Amerika.
Vor dem frischen Westwind erscheint der deutsche Politikersatz kurz noch einmal als das, was er war. Denn die Zukunft hat bereits begonnen.

2009/02/03

Gitarre und Schlagzeug bei Eddy Carello












Eddy Carello eröffnet neue Zugänge zur Musik. Musik wird als Kunst in der Zeit beschrieben, denn sie verändert sich ständig.












Während die meisten von uns Musik noch mit den Ohren wahrnehmen, visualisiert Eddy Carello bereits dynamische Gitarrenbilder.











Die Fotos zeigen den Jongleur Eddy Carello am 24. Januar 2009 in Underground von Cirkus Flic Flac

2009/02/01

Mit BMX und Mountainbike über Düsseldorfer Quarterpipes












Am 30. Januar 2009 war das Wetter besonders schön. Deshalb gab es auf den schanzenartigen Konstruktionen viel zu sehen.














Wie oft machst Du das hier?

Also eigentlich immer wenn ich Freizeit habe, also nach der Arbeit irgendwann, je nachdem wenn ich grade Lust habe, wenn das Wetter mitspielt, dann bin ich eigentlich hier. In Düsseldorf kann man an verschiedenen Stellen fahren.
Wie heißt Du?
Simon
Ihr trefft Euch immer in der Konstellation?
Ne, hier in Düsseldorf fahren eine Menge Leute rum. Ich sag es mal so: Wenn sich irgendjemand trifft oder so oder überhaupt irgendwie schon mal jemand hier ist, fährt man natürlich zusammen. Oder man verabredet sich halt im vorhinein. Aber das ist immer unterschiedlich, da gibt es eigentlich keine feste Aufstellung oder so.
Wie lange braucht man, bis man Euer Niveau erreicht hat?
Es kommt darauf an, je nachdem wie oft man fährt. Ich fahre jetzt ungefähr sechs Jahre. Also ich kann jetzt nicht so viel für sechs Jahre, aber das macht ja nichts.
Wie nennt sich das vom Fachbegriff?
Die kleineren Rädchen nennen sich BMX ...
... oder gibt es da irgendeinen Oberbegriff?
Ne, eigentlich nicht. BMX-Rad-Fahren, Mountainbike-Fahren, ich weiß nicht, so etwas Spezielles gibt es da eigentlich nicht. Mountainbike, BMX, mehr ist das eigentlich nicht.

2009/01/26

Transformator - Tanz und Theater






















Transformator ist eine Intensiv-Workshop-Reihe für professionelle Schauspieler und Tänzer und ambitionierte Amateure (m, w , ab 18). Die Programmbroschüre informiert über die Workshops für Tanz und Theater.

Haitian Dance Expression mit Karine LaBel

Karine LaBel leitet den Workshop Haitian Dance Expression. Karine LaBel präsentiert verschiedene Variationen des Schlangentanzes. Der Workshop der Tänzerin aus Haiti wird von zwei Percussionisten begleitet. Eine Arbeitspräsentation dieses Workshops (6.-8.2.2009) erfolgt am 8. Februar um 18:00 Uhr.

Location: antagon Halle, Orber Str. 57, 60386 Frankfurt/Main.
Ansprechpartner: Christian Auer www.protagon.net

antagon-theater: Ginkgo

2009/01/25

Alla Domokos in 'Underground'















oben: Alla Domokos (2009) bei 'Underground'

Der Circus Flic Flac präsentiert 'Underground' noch bis zum 8. Februar in Wuppertal. Zu den Tourdaten geht es hier.
Die WZ-Wuppertal schreibt über Underground.

2009/01/23

Initiative Musik gGmbH

Die Initiative Musik gGmbH fördert Musiker, Personen mit Migrationshintergrund und Musikunternehmen der Sparten Rock, Pop und Jazz. Der Bund stellt in diesem Jahr Fördergelder in Höhe von 2 Mio Euro bereit. Zusätzlich kommen von der GEMA und der GVL jeweils 150 000 Euro jährlich.

Im Jahr 2008 wurden 69 Künstlerprojekte und 13 Infrastrukturprojekte von der Initiative Musik gefördert. Im Zentrum standen dabei die Nachwuchsförderung und die Förderung von populärer deutscher Musik im Ausland.

Hier geht es zu den Informationen rund um die Förderprogramme der Initiative Musik gGmbH: Förderfibel

2009/01/20

Giuliano Felis (THE HERBS) im Interview












Auf dem 23. Wuppertaler Schüler-Rockfest vermittelten THE HERBS genau das, wovon Giuliano Felis in diesem Interview spricht:

GF: Sie gehören auch zu den Newcomern?
GIULIANO FELIS: Ja genau. Wir spielen als Newcomern beim Wuppertaler Schülerrockfestival.

GF: Wie lange gibt es Ihre Band?
GIULIANO FELIS: Uns gibt es schon über 2 Jahre. Wir haben als Hobbyband angefangen, unser Bassist kam vor einem Jahr dazu und seitdem machen wir das mit mehr Nachdruck.

GF:Haben Sie eine Website?
GIULIANO FELIS: Ja, wir haben eine Myspace-Seite. Das ist: www.myspace.com/wearetheherbs

GF: Wie beschreiben Sie ihre Musik?
GIULIANO FELIS: Das ist Rockmusik mit deutschen Texten, eher melodiös.

GF: Was fasziniert Sie am Musikmachen? Warum machen Sie das, was Sie machen
GIULIANO FELIS: Wir haben, wie gesagt, damit als Hobby angefangen. Das ist ganz gut, weil wir alle fünf Freunde sind. Und wir glauben, insgesamt ist unsere Freundschaft vielleicht ein bisschen enger geworden, weil wir zusammen Musik machen und das dann auch einen gewissen Zusammenhalt schon fördert. Also wir haben insgesamt riesigen Spaß einfach daran dann auch mal Konzerte zu spielen und das wird mittlerweile auch schon zu einem riesigen Hobby von uns und das macht immer mehr Spaß.












GF: Haben Sie oft Auftritte?
GIULIANO FELIS: Ja schon, in Gelsenkirchen sind wir jetzt schon oft unterwegs. Mittlerweile sind wir auch dabei über die Stadtgrenzen hinaus Konzerte zu spielen. Nachdem wir 2008 einen Preis beim Newcomer-Wettbewerb in Gelsenkirchen gewannen, sind uns doch ein paar Türen mehr offen. Letztens haben wir in Haltern gespielt und jetzt auch in Wuppertal, was natürlich toll ist. Also da freuen wir uns wirklich.

GF: Wie nennt sich dieser Newcomer-Wettbewerb?
GIULIANO FELIS: Der wird von der mobilen Jugendarbeit in Gelsenkirchen gesponsert. Das ist der Newcomer 2008, also in Gelsenkirchen ist der recht bekannt. Ich glaube, der war jetzt im fünften oder sechsten Jahr. Vier Bands werden ausgewählt. Wir haben im letzten Jahr einfach mal aus Jux da teilgenommen. Und wir hatten sogar das Glück und haben den Publikumspreis gewonnen. Weil das ein recht renommierter Preis ist, haben wir uns total gefreut. Wir waren selbst total geplättet, als wir da gewonnen haben. Ja und, dadurch haben wir auch in der Stadt auch ein bisschen Fuß fassen können.

GF: Wie ist das mit Ihnen mit dem Proberaum? Wo proben Sie? Haben Sie etwas angemietet, proben Sie irgendwo zuhause, oder wie machen Sie das?
GIULIANO FELIS: Es gibt ein Rockproberaumzentrum in Gelsenkirchen, das nennt sich Consol 4. Das ist ein altes Zechengelände, das zum Proberaumzentrum umfunktioniert wurde. Und da proben jetzt schon einige Bands. Und seit einem knappen Jahr proben wir da auch.

GF: Wie sind die Bedingungen? Ist das so, dass Sie da einen eigenen Raum haben und alles stehen lassen können?
GIULIANO FELIS: Ja genauso ist das. Wir haben unseren eigenen Raum. Das ist total praktisch, wir können zu jeder Zeit proben. Und man konnte auch einige Kontakte schließen. Vorher haben wir in der Schule im Musikraum geprobt, was weniger praktisch war, weil man dort natürlich nur begrenzte Zeiten hatte zum Proben. Als unser Entschluss fest stand, etwas mehr zu machen, gingen wir in das Proberaumzentrum.

GF: Wie oft und wie lange proben Sie?
GIULIANO FELIS: So drei Mal die Woche proben wir meistens. Das ist immer spontan. Das hängt natürlich auch mit Schule zusammen. Also wenn wir mal in Klausurenphasen oder in Arbeitenphasen stecken, dann haben wir natürlich ein bisschen weniger Zeit zum Proben. Dann kommt das ein bisschen kürzer. Vor Konzerten proben wir schon sehr viel, das sind dann so zwei bis drei Stunden. Das kommt immer darauf an, wie gerade so die Phase ist, im Moment. Die Schule darf natürlich nicht zu kurz treten. Sagen wir es mal so.

GF: Genau. Wie sehen denn so Ihre Perspektiven aus? Ich frage mal einfach. Ist das so, Sie machen Ihre Schule und Ihre Sachen, die Sie sonst machen, und die Musik nebenbei? Oder haben Sie mehr Ambitionen? Wollen Sie Musik studieren oder mit Musik Geld verdienen? Wie sieht das aus in Ihrer Band?












GIULIANO FELIS: Das ist, wie gesagt, erst einmal aus einem Hobby entstanden. Deshalb ist es noch … und wir sind auf jeden Fall noch nicht so weit … Also es ist eine coole Ausnahme, dass wir wie jetzt bei so einem coolen Festival spielen können. Und das ist auf jeden Fall nicht so, dass es bei uns alle Tage so ist. Und deshalb steht bei uns natürlich die Schule ganz weit vorne. Wir schauen jetzt erst einmal, was die Jahre bringen, wie wir uns auch entwickeln. Aber man muss natürlich auch immer schauen. Es ist natürlich eine Branche, die total schwierig ist, und ehm.

GF: Ja klar. Ne, genau. Aber das ist ja auch die Frage, ob man hinterher vielleicht Musik studiert, oder Kunst, oder irgendetwas.
GIULIANO FELIS: Da muss man mal schauen. Wir sind alle noch ziemlich unschlüssig und wissen noch nicht, was wir später machen wollen.

GF: Wie alt sind Sie ungefähr so?
GIULIANO FELIS: Wir sind noch recht jung. Wir sind zwischen vierzehn, das ist unser Schlagzeuger, und siebzehn Jahre alt. Wir gehen jetzt in die neunte, beziehungsweise in die elfte Klasse. Und, wie gesagt, dann ist man sich noch immer so ein bisschen unschlüssig, was man später machen will.

GF: Ja ja, das ist eben so, bei den meisten ...
GIULIANO FELIS: Da müssen wir echt noch einmal schauen, was das so in der nächsten Zeit gibt.

GF: Ich frag' mal ein bisschen weiter. Was macht Ihnen am meisten Spaß? Zusammen zu Proben, Sachen zu entwickeln, auf Konzerten zu spielen, oder was? Wo fahren Sie am meisten drauf ab? Was gibt den besten Kick?












GIULIANO FELIS: Insgesamt ist das so: Wir haben gedacht: Die Band gibt es durch die Freundschaft und die Freundschaft gibt es durch die Band. Und dass wir zusammen Musik machen können, macht uns ziemlich viel Spaß, weil wir uns wirklich super gut verstehen und dabei natürlich jede Menge Erlebnisse teilen. Das ist dann egal, ob bei Proben oder bei Konzerten, das ist immer wieder so. Also Konzerte machen natürlich schon Riesenspaß, vor allem jetzt eben so große Sachen, wie dieses. Da werden wir uns, glaube ich, riesig drauf freuen. Und das wird auch so eine Sache sein, die uns Riesenspaß machen wird. Das lässt sich eigentlich ganz schwer beschreiben. Vor allem das Zusammensein und Zusammenüben, ja die Jugend genießen zu können, das macht eine Riesenlaune. Das ist echt schwer zu beschreiben.

GF: Das kommt ja schon ganz deutlich rüber. Zum Musikstil frage ich mal einfach: In der Literatur kann man lesen, Musik besteht aus Harmonie, Melodie, Rhythmus und was weis ich was, meinetwegen noch aus Klangfarbe. Welche Kernelemente, welche Parameter, was ist Ihnen dabei wichtig?

GIULIANO FELIS: [?] Melodie. Insgesamt sind da einige Pausen und Breaks und Rhythmen dann immer dabei, wenn wir spielen. Und das versuchen wir dann da immer ganz gut zu setzen. Insgesamt legen wir auch immer mehr Wert auf Harmonie als auf Virtuosität oder so was. Also insgesamt haben wir lieber so Songs, die wir dann auch ganz gut komponieren, die dann auch rund sind. Ja, so könnte man es beschreiben, also insgesamt Rhythmus und ja eben Melodiosität, darauf legen wir recht großen Wert.











GF: Und wie sieht denn der Schaffungsprozess so aus?
GIULIANO FELIS: Bei mir ist es meistens so, dass ich irgendwie auf der Gitarre oder so dann irgendwelche Ideen habe oder irgend etwa spiele, oder mir fällt irgendetwas ein, wenn ich durch die Straße laufe, oder ich summe dann etwas vor mir her. Manchmal fällt mir einfach eine Gitarrenmelodie ein und dann überlegen wir in der Band, was wir daraus machen können. Also meistens ist es so, dass erst die Musik kommt, und danach mache ich mich dann an die Texte. Viel Material bringt übrigens auch unser Gitarrist Philipp mit in den Song-Schreibprozess rein.

GF: In welche Richtung geht das dann so?
GIULIANO FELIS: Also, wir versuchen das mit den Texten immer so zu machen, dass es schon so die jüngeren Leute auch eher anspricht. Also wenn wir jetzt irgendetwas über Weltkriege oder so singen würden, oder über politische oder psychische Sachen, dann kommt das vielleicht ein bisschen komisch, wenn das so vierzehn, fünfzehnjährige Jungen da rüber bringen.

GF: Ja, genau, das muss ja auch stimmig sein.

GIULIANO FELIS: Ja, deshalb singen wir ja auch eher Sachen, die vielleicht auch eher Jugendliche interessieren und berühren.

GF: Was ist denn das? Was sind das für Themen?
GIULIANO FELIS: Freundschaft. Liebe, fällt mir da ein. Das sind eben so die großen Themen. Und manchmal vielleicht auch ein paar krasse Lieder. Wir haben natürlich auch immer ein paar flotte Sachen dabei, um auch für Stimmung zu sorgen.

GF: Was haben Sie für einen musikalischen Background? Gibt es bestimmte Vorbilder, Personen, Musiklehrer oder ...?
GIULIANO FELIS: Ja klar. Man hört natürlich ja auch so viel Musik. Wer fällt einen da, was Deutschrock angeht, so ein? Ich finde eigentlich die Band Madsen ganz cool. Und wenn noch? Ganz wichtig sind auch die Querschläger aus Gelsenkirchen Querschläger auf You Tube.

GF: Das ist so Ihre Richtung?
GIULIANO FELIS: Ja, es unterscheidet sich schon noch ein bisschen. Aber sie spielen auch deutschsprachige Musik und dann passt das eigentlich schon ganz gut. Und dann kann man schon einiges dazu lernen, auch von lokalen Bands, wie die Arme Ritter zum Beispiel aus Essen, die fallen einem so ziemlich schnell ein.
Zu den Querschlägern haben wir gute Kontakte, mit denen spielen wir in naher Zukunft auch einige Konzerte. Und das ist dann natürlich auch immer schon ganz praktisch, wenn man von den Älteren was lernen kann.

GF: Gibt es noch etwas, was Sie gerne noch vermitteln würden?
GIULIANO FELIS: Insgesamt sind wir mehr so eine Band, die auftritt nach dem Motto "Wir sind verdammt gut drauf und haben Spaß an der Sache." Wir machen dann auch einige Späße auf der Bühne und sind mehr so die Live-Band. Wir sind eigentlich dann ganz zufrieden, wenn die Leute mit einem Lächeln nach Hause gehen und sich denken: "Ach, das war ja mal ganz lustig" und "das haben die ganz lustig gemacht". Also wir versuchen das mehr so alles ein bisschen lockerer zu halten.












GIULIANO FELIS: Und, ja, man muss gar nicht mal all zuviel darüber nachdenken. Also, ich glaube, das Wichtige ist einfach nur, dass die Leute mal einen schönen Abend haben, wenn man mal ein Konzert gespielt hat. Das versuchen wir dann immer so ein bisschen so zu vermitteln.

GF: Und das funktioniert so auch? Das heißt, das Publikum läuft nicht weg?

GIULIANO FELIS: (lacht) Bis jetzt noch nicht. Bis jetzt hat das so weit alles ganz gut geklappt. Nur einmal in einem Laden, da waren ganz viele Metaller, die haben so ein bisschen komisch geguckt. Und selbst die fanden es am Ende auch noch ganz lustig und haben sich dann auch noch zum Teil in die erste Reihe gestellt. Also man muss dann natürlich auch immer schauen, wie man das Publikum für sich gewinnt. Aber mit der Zeit kriegt man dann so das Händchen dafür, und dann macht das riesig Spaß. Und deshalb hoffen wir auch, dass es in Wuppertal genauso wird, zumal da auch irre viele Leute zu kommen scheinen. Wir hatten im letzten Jahr mit Elfstruck ein Konzert, und die haben ja im letzten Jahr auch beim Wuppertaler Schüler-Rockfestival gespielt und waren davon vollends begeistert. Und, also das ist ja so ein Traum natürlich, wenn man vor 4000 Leuten spielt. Und wenn Max Buskohl dann noch auftritt, und so, da sind ja schon auch größerer Namen jetzt mit dabei. Das wird wohl recht voll werden. Ja wenn man dann vor so einem Publikum spielt, dann ist das natürlich immer ein Traum, und, deshalb werden wir versuchen, da auch möglichst viel Stimmung mit reinzubringen. Und wie wir das mitbekommen haben, ist die Stimmung auch wirklich stets gut, und deshalb sind wir zuversichtlich und freuen uns riesig drauf.

GF: Dann wünsche ich Ihnen erst einmal ganz, ganz viel Erfolg.

GIULIANO FELIS: Ja vielen Dank, ja, wir geben unser Bestes.












THE HERBS sind:

Giuliano Felis (Gesang + Gitarre)
Philipp Glittenberg (Gitarre)
Lucas Adler (Bass)
Dominik Hartmann (Gitarre)
Lucas Brauckhoff (Schlagzeug)

THE HERBS

Das Gespräch mit Giuliano Felis erfolgte am 3. Januar.2009
Gerd Fierus, 20. Januar 2009

2009/01/19

Interview mit Lorenz Betz
von der Band Peilsender














Die Band Peilsender gehört zu den bereits sehr erfolgreichen Bands des 23. Wuppertaler Schüler-Rockfestivals. Knapp zwei Wochen vor dem Festival wurde das nachfolgende Gespräch mit Lorenz Betz geführt.

GF: Wie lange spielen Sie schon zusammen?

LB: Wir spielen seit 2005 in der Besetzung zusammen. Wir sind drei Brüder und unser Sänger, und mit dem sind wir seit 2005 in der Band.

GF: Die Internetseiten vom John Lennon Talent Award und vom Wuppertaler Schüler-Rockfestival habe ich gerade besucht. Gibt es im Internet noch mehr über Peilsender?

LB: peilsender-musik.de ist unsere Website, und auf myspace/peilsender kann man in die Songs reinhören und Videos anschauen.

GF: Was fasziniert Sie an der Musik? Warum machen Sie das, was Sie machen?

LB: Warum - es macht einfach Spaß. Ich glaube, dass Live-Spielen ist uns sehr wichtig. Auf der Bühne zu stehen und die Resonanz vom Publikum zu bekommen. Ich glaube, dass macht einfach sehr viel Spaß, und das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich es mache.

GF: Wie würden Sie die musikalische Richtung von Peilsender beschreiben?

LB: Deutschsprachige Popmusik, britisch beeinflusst von den Arrangements her.

GF: Ich habe gehört, sie schreiben selber die Songs und Sie arrangieren selber. LB: Ja. GF: Machen Sie das so als Band oder zusammen?












LB: Ja, also meistens kommt die Grundidee von unserem Bassisten. Der hat dann zum Beispiel eine Akkordfolge oder eine Gesangslinie oder andere Vorstellungen von dem Song. Und der bringt den dann halt zur Probe mit. Und dann arbeiten wir viel zusammen an dem Song, nehmen dann auch auf, um halt zu hören, wie das klingt, weil das ist an sich ganz anders, als wenn man das selber spielt. Und wir arbeiten sehr viel auch am PC am Song weiter, dass wir den editieren und aufnehmen.

GF: Haben Sie da irgendeine Orientierung? … oder auch der eigene Background? Das können Vorbilder sein, Lehrer oder was auch immer?

LB: Ja. Natürlich viele britische Bands sind einfach unsere Haupteinflüsse, zum Beispiel die Beatles, eh, oder Coldplay, Oasis, aber auch zum Beispiel Grönemeyer.

GF: Und selber, Ihre Ausbildung, Sie scheinen eine musikalische Familie zu sein?

LB: Ja, wir sind drei Brüder; (lacht) wir haben jetzt schon sehr viel Musik zusammen gemacht. Unser Bassist studiert jetzt auch Musik, unser Sänger auch, und die anderen beiden gehen noch zur Schule.

GF: Sind die Eltern auch musikalisch, oder Berufsmusiker?

LB: Nicht übermäßig, ne, nur Hobby. GF: Aber wie kamen Sie dazu, über ...?

LB: Es hat halt auch als Hobby angefangen. Wir haben alle Klavier gespielt. GF: Musikschule? Oder Privatunterricht? LB: Ja, Musikschule.

GF: Was ist für Sie denn wichtig, wenn Sie Musik machen? Sie sind der Schlagzeuger, ne? LB: Ja. GF: also rhythmisch orientiert?

LB: ja, aber nicht nur rhythmisch ... (lacht)

GF: Wenn man diesen Büchern liest und fragt: Woraus besteht Musik? Melodie, Harmonie, Rhythmus, und so weiter. Was steht bei Ihnen so im Vordergrund? Bei Ihnen und bei der Band?

LB: Ich glaube, allgemein ist bei uns immer eine Gesangslinie im Vordergrund. Also eine Hookline, die im Ohr bleibt, die man vor sich hinsummt, wenn man sie gehört hat, und der Rest ist eigentlich Begleitung.

GF: Genau. Und der Rest ist Begleitung. Und wie stricken Sie die Begleitung? Haben Sie irgendwo ein Konzept, oder eine typische Vorgehensweise?

LB: Ich glaube, ein Patentrezept dafür kann man nicht nennen. Aber es ist natürlich (überlegt) schwierig. Also es ist von Song zu Song eigentlich unterschiedlich. Zu einem Song passt irgendwie eine Form des .-Beats, bei dem anderen ist es etwas Leiseres. Man kann es nicht generell sagen, es ist eigentlich bei jedem Song anders.

GF: Von den Schlagzeugern her, wo gucken Sie da hin, oder wo haben Sie da mal reingeschaut?

LB: Also ich bin auf alle Fälle beeinflusst von den Band-Schlagzeugern großteils, also weniger von den Solo-Schlagzeugern, sondern wirklich von den Band-Schlagzeugern, die einfach Grooves spielen und das Ganze zusammenhalten. Das sind eher meine Eckpunkte.

GF: Gibt es da bestimmte Namen?

LB: In Deutschland zum Beispiel Wolfgang Haffner oder Flo Dauner zum Beispiel.

GF: Wie sieht das mit der Zeit aus, so, die Sie mit der Musik verbringen? Es sind ja inzwischen 70 Gigs oder mehr, die Sie so spielen? Wie sieht das so aus in der Woche, für Sie? Sie machen ja glaube ich Abi, oder so?

LB: Ja, ich bin jetzt Zivi seit ein paar Monaten.

GF: Ah ja. Wie viel Zeit investieren Sie in die Musik, Proben und so weiter. Kann man das Pi mal Daumen sagen?

LB: Ähm, es sind, wenn man das als Stunden veranschlagt, ganz viel. Also wir kommen halt entweder von der Schule oder vom Zivildienst heim, und dann bestimmt das unseren Tagesablauf. Also wir sind auch jedes Wochenende mit der Band zusammen und schreiben Songs. Jetzt zum Beispiel die Woche haben wir Bandurlaub, sind in einem Ferienhaus, wo wir den ganzen Tag eigentlich proben können, und es ist halt total spaßig und es hilft uns sehr viel.

GF: Ja, das ist ok, und wahrscheinlich dann noch am Computer, zuhause, ne?

LB: Auf alle Fälle, sehr viel Online-Promotion, also wir haben die ganzen Aufgaben in der Band mehr oder weniger aufgeteilt, weil wir bis jetzt noch alles selber machen, also Booking, Management, ... Also ich buche zum Beispiel die meisten Sachen. Dann der Friedrich, wie gesagt, ist für viele Songideen zuständig, der Carsten macht normalerweise diese Pressegeschichten, der Konrad, der macht so Online-Promotion und Website. Und so teilen wir das Ganze so auf, dass wir alles gebacken kriegen, weil es ist extrem viel Arbeit.

GF: Dann haben Sie gar keinen externen Manager?

LB: Ne, ne, wir machen alles selber.

GF: Auch die Sache mit der LP einspielen, die Produktionen?

LB: Komplett, ja, die haben wir selber im Proberaum aufgenommen und produziert.

GF: Sind Sie dann noch irgendwann einmal in so ein Tonstudio gegangen oder haben Sie alles selber gemacht?

LB: Nein. Das, was wir jetzt gemacht haben, war komplett von uns selber. Wir waren zwischenzeitlich auch in einem Studio in Hamburg, aber, so für unsere Demos ist es eigentlich völlig ausreichend, wenn wir es daheim in unserem Proberaum realisieren können.

GF: Die Perspektive müsste eigentlich klar sein. Sie setzen ganz auf Musik? Oder wie sieht das aus?

LB: Es wäre natürlich unser großer Traum, wenn das mit unserer Band so funktioniert ...

GF: Ich glaub' drei Leute, einer ist nicht aus der Familie, ne, der Carsten ... LB: (lacht) Ja genau, das ist der Sänger. GF: Aber alle würden im Prinzip auch in den künstlerischen Bereich gehen, in die Musik, oder so?

LB: Ja, das ist auf alle Fälle auch das Ziel von Konrad und von mir.

GF: Das ist ja auch eine gute Basis, damit das nicht nach dem Studium alles auseinander fliegt, wie bei anderen Bands?

LB: Ja, das ist klar, beim Musikstudium hat man auch doch mehr Zeit, als bei anderen Studiengängen.

GF: Wo studieren die beiden, die Studieren?

LB: Der Bassist studiert in Würzburg Jazzbass und der Sänger studiert Gesang in Nürnberg.













GF: Ja, ok. Am meisten Spaß macht die Sache auf der Bühne? Was reizt denn da so? Gibt das einen Kick, wenn die Leute abfahren, oder?

LB: Ja zum einen die Leute, weil doch einfach, ja, die Emotion, die Spannung ist ja doch etwas anderes, auch in Kontakt zu gehen, als sich eine Platte anzuhören. Und das sind magische Momente im Endeffekt. Es ist halt auf der Bühne noch einmal eine ganz andere Geschichte als auf Platte. Es ist einfach was Tolles. Und es ist natürlich auch toll die Reaktion vom Publikum, wenn dann nachher irgendwie Leute kommen und Fotos machen wollen und so weiter, das ist dann schon ganz erfreulich.


Ganz herzlichen Dank für dieses Interview!!












peilsender-musik.de

2009/01/18

Panama - Schüler-Rockfestival 2009











In der Band Panama spielen junge Musiker und Musikerinnen.












Die Band Panama stand bereits beim 22. Schüler-Rockfestival für melodische Rocksongs. Die Band hat sich künstlerisch weiterentwickelt und erweckte Aufmerksamkeit.












Sina = Gesang
Daniel = Gesang
Robin = Schlagzeug
Alex = Bass
Marvin = Keyboards
Marek = Gitarre
Momo = Gitarre

Vastness












Die Band Vastness stellten auf dem Schüler-Rockfestival ihre neue Sängerin Kristin vor.













Kristin - Gesang
Torben Ziehr - Gitarre, 1.Stimme
Tino Kassebohm - Bass, 2.Stimme
Sergej Gass - Keyboard
Ole Kassebohm - Schlagzeug

Verstrahlt












Die Welt geht unter. Du schaust zu.












Der Veranstalter schreibt: "Keiner der fünf Verstrahlten hat jemals eine Musikschule gesehen."












Fünf vom Langenberger Sender verstrahlte Punk Rocker eroberten gestern die Bühne der Wuppertaler Uni-Halle.
Verstrahlt auf Myspace

Hörsturz beim Schüler-Rockfestival












Die Band Hörsturz trat gestern als jüngste Band auf dem 23. Wuppertaler Schüler-Rockfestival auf. Die Musiker sind 9, 10, 11 und 12 Jahre alt und ließen es ordentlich krachen. Die Lokalzeit Bergisches Land hat ein kleines Video über die Band Hörsturz gedreht und heute in die WDR Mediathek gestellt.

2009/01/16

Christoph Thies (ZGV-Band)
Musiklabor-Interview











Seit dem 10. September 2007 gibt es die ZGV-Band. ZGV steht für Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Die ZGV-Band gehört zu den Newcomern, die am kommenden Samstag auf dem 23. Schülerrock-Festival in der Wuppertaler Uni-Halle auftreten werden. Christoph Thies ist Sänger und Gitarrist von ZGV.

GF: Was fasziniert Sie besonders an der Musik?
CT: Sozialkritische Sachen sprechen uns an. Wir wollen mit unserer Musik Leute zum Nachdenken bringen.

GF: Wie entstehen Ihre Lieder?
CT: Die Demotexte, also die groben Entwürfe, schreibe ich meistens schon vorher. Und hinterher die Melodien kommen durchs Jammen. Und da gucke ich halt so, wie der Text passsen würde, und ob dann ein Text passt. Und dann geht es meistens ganz schnell.

GF: Gibt es irgendwelche Vorbilder?
CT: Da gibt es eigentlich so ziemlich alles, was wir hören, was auch inspiriert. Wir hören in unserer Band vollkommen unterschiedliche Musik. Unser Schlagzeuger (Julian) steht zum Beispiel auf Blink, der Bassist (Kevin) ist ein totaler Fan der Toten Hosen und der zweite Gitarrist (Marc) steht auf Dream Theater.

GF: Wie würden Sie die musikalische Richtung von ZGV beschreiben und was ist neben dem Inhalt noch wichtig?
CT: Progressive Punkrock. Die Grundidee ist Punkrock. In unseren Liedern wechseln wir öfter mal mitten im Song den Rhythmus. Die Lautstärke ist uns schon wichtig. Hauptsache es ist laut und hart.

GF: Wie proben Sie?

CT: Wir treffen uns zweimal die Woche und proben dann halt so fünf bis sechs Stunden bei unserem Schlagzeuger im Keller. Mit der Band sind wir ziemlich oft unterwegs. Am Wochenende gehen wir auch zu anderen Konzerten, gucken uns die Bands an. Hier in Remscheid verstehen wir uns ziemlich gut.

GF: Wie alt ist Ihr Publikum?
CT: Die meisten sind zwischen 15-18.

GF: Was fasziniert Sie im Proberaum und bei Konzerten?
CT: Im Proberaum ist das halt eher noch für uns. Hier schneiden wir was zusammen für die Leute hinterher auf den Konzerten. Und wenn wir dann halt sehen, dass dann auch noch Leute dazu abgehen, dann freut uns das natürlich und dann wissen wir, dass wir irgendetwas richtig gemacht haben.





















Ich weiß nicht, wie wir das schaffen. Also bei uns, trotz der Newcomersache ... Irgendwie sind bei unseren Konzerten immer die meisten Leute da. Auch wenn wir mit super Bands spielen. Letztes Jahr haben wir im Sommer mit Geist gespielt. Das ist eine ziemlich bekannte Band, und da waren halt totale Massen. Ich weiß nicht, wie wir es schaffen, dass dann trotzdem die ganzen Leute vor unserer Bühne stehen und mit uns abrocken.

GF: Vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Spaß
CT: Ich bedanke mich für das Interview. Wir sehen uns auf dem Festival.












CT: Christoph Thies von der ZGV-Band
GF: Gerd Fierus

Interview vom 2.1.2009

2009/01/12

Zum größten Nachwuchs-Rockfestival in Deutschland …












"Es ist das größte Live-Konzert in Wuppertal und das größte Nachwuchs-Rockfestival in Deutschland ..." schreibt der Bewegungsmelder des Wuppertaler Szenemagazins HEINZ.

Der Mann, der die Zügel des Festivals fest in der Hand hält, ist Musiker und Kunstlehrer, Reisender und Autor, Vereinsgründer und Veranstalter: In den 80ern gründete Kalle Waldinger den Verein Ronsdorfer Rockprojekt e.V. und konzipierte mit den Vereinsmitgliedern das Schülerrock-Festival.

Viele ehemalige Schüler engagieren sich seitdem für das Festival. Hierzu gehört auch der Tontechniker und Veranstaltungsproduzent Stefan Heynen (Quality Sound Systems), der als Gründungsmitglied seit 23 Jahren die Events mitorganisiert. Als Stagemanager wird Stefan Heynen auch 2009 wieder für den reibungslosen Ablauf des Festivals sorgen.

Das Schülerrock-Festival wird am Samstag, den 17.1.2009 auf einer Bühne 38 Bands präsentieren. Der Veranstalter sagt: "Das ist technisch betrachtet eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Im Vorfeld haben wir Gespräche mit den Bands geführt, wir wissen daher, was genau auf der Bühne passiert und welches Equipment und welche Übertragung dazu erforderlich ist."

Demnächst im Musiklabor:

- Interview mit Stefan Heynen
- Info über die Band ZGV
- Info über die Band THE HERBS
- Lorenz Betz im Interview (PEILSENDER)

2009/01/04

Wie wird ein Schülerrockfestival moderiert?












Das 23. Schülerrockfestival steht vor der Tür.















Hier finden Sie ein Musiklabor-Interview mit der Schülerrockfestival-Moderatorin ANKA:












GF: Sie sind im Januar schon zum zweiten Mal die Moderatorin des Schüler-Rockfestivals. Ich persönlich kenne Sie nur unter ANKA. Das ist doch sicherlich nicht Ihr richtiger Name?

ANKA: Mein voller Name ist eigentlich Ann-Kathrin. Aber beim Schülerrock-Team kennt man mich nur unter Anka, da ich mich, als ich vor einigen Jahren selbst mit meiner Band auf dem Schülerrock gespielt habe, so vorgestellt habe.

GF: Sie sind am Anfang mal mit einer Band aufgetreten?

ANKA: Ja, so bin ich überhaupt zum Schüler-Rockfestival gekommen. Der besagte Auftritt war im Januar 2006. Ich war als Sängerin der Band Frozen Flame dort. Wir haben damals auch den Preis für die meistverkauften Karten bekommen, einen Music Store - Gutschein über 500€.

GF: Gibt es diese Band noch? Oder sind Sie eventuell anders musikalisch aktiv?

ANKA: Die Band gibt es nicht mehr. Wir mussten die Band im Sommer 2006 auflösen. Da wir damals noch ziemlich jung waren, ich war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt, gab es einige Differenzen innerhalb der Band, wegen denen wir uns letztendlich getrennt haben. Ich habe danach noch in zwei anderen Bands gespielt, aber wir sind leider nie über die so genannte 'Garagenphase' hinausgekommen und trennten uns nach einigen Monaten.

GF: Wie sind Sie dann überhaupt auf den Gedanken gekommen, zu moderieren? Sind Sie angesprochen worden? Oder wie lief das damals ab?

ANKA: Es war so, dass mir dieser Auftritt vor so großem Publikum total viel Spaß gemacht hat. Das war meine Welt. Ich habe mich einfach darin wieder gefunden. Und ich wollte, auch ohne Band, auf jedenfall noch einmal auf diese Bühne. Ich habe daraufhin Kalle Waldinger, den "Vater" des Schülerrocks angesprochen und gefragt, ob er keine Aufgabe für mich hätte.
Er erzählte mir, dass die Moderatoren für 2008 von der WZ gecastet werden. An diesem Casting hab ich dann auch teilgenommen und wurde ausgewählt, den ersten, also den Newcomer-Teil zu moderieren. Und - ja, dieses Jahr stand relativ schnell fest, dass ich wieder einen Teil des Festivals moderieren darf.

GF: Aber was genau war so faszinierend, dass Sie, als sie das erste Mal 2006 auf der Bühne standen, sagten: Genau das ist meine Welt. Was ist für Sie das besondere daran?












ANKA: Fasziniert hat mich am meisten das Publikum. Ich stehe auf dieser Bühne, mache meine Arbeit und werde dann dafür bejubelt, bekomme diesen Support, der mich in diesem Moment gänzlich erfüllt. Die Atmosphäre ist einfach total super, ob vom Künstler zum Publikum oder zwischen den Künstlern selber. Vor allem Musiker untereinander sind immer sehr herzlich und man fühlt sich direkt wie in einer riesengroßen Familie.

GF: Wie sieht es denn mit Ihrer beruflichen Perspektive aus? Machen Sie Moderation und/oder Band hobbymäßig nebenbei und verfolgen für Ihren Beruf ganz andere Ziele? Oder könnten Sie sich vorstellen, in diesem Bereich auch beruflich Fuß zu fassen?

ANKA: Für mich ist das mehr ein Hobby. Ich denke auch, dass ich durch die Moderationen beim Schüler-Rockfestival noch nicht genug Erfahrungen gesammelt habe, um mein Hobby zum Beruf zu machen. Trotz des großen Spaßes, den mir meine Auftritte bereiten, habe ich also schon vor, einen "normalen" Beruf auszuüben.

GF: Wie bereiten Sie sich auf Ihre Moderation vor? Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?












ANKA: Ich rede sehr viel und sehr gerne. Das Moderieren kommt mir da natürlich sehr gelegen. Zu meiner Vorbereitung gucke ich mir natürlich im Internet die Bands an, die ich anmoderiere und lerne die wichtigsten und interessantesten Fakten auswendig. Wenn ich die einzelnen Bands dann auf dem Festival persönlich treffe, frage ich noch einmal nach, ob es eventuell noch Dinge gibt, die ich meinem Text hinzufügen soll. Dann gibt es natürlich noch ein paar Standardsprüche, mit denen man das Publikum bei Laune halten kann. Auch diese sollte man sich vorher gut überlegen.

GF: Beim letzten Festival war auch ich dabei. Ist das Schülerrock immer in der Größenordnung von 2008? Auch dieses Jahr werden, wie ich gehört habe, 4000 Besucher erwartet.

ANKA: Dass 4000 Leute erwartet werden, ist auf jedenfall normal für das Schülerrock. Letztes Jahr war es leider so, dass weniger Zuschauer da waren. Für dieses Jahr hoffen wir natürlich wieder auf eine ausverkaufte Halle.

GF: Haben Sie keine Angst, vor so viele Leuten zu versagen?

ANKA: Ich bin sicherlich immer aufgeregt. Ich denke, niemand, der am Schülerrock teilnimmt, möchte versagen. Aber wenn ich es an manchen Stellen nicht so perfekt hinbekomme, wie ich es selbst gerne hätte, wird mir das vom Publikum schnell verziehen. Ich wechsel in dem Falle das Thema und sorge damit dafür, dass über den letzten Patzer niemand mehr nachdenkt.

GF: Als Moderator steht man bestimmt öfters in der Kritik des Publikums, oder?












ANKA: Ja, das auf jeden Fall. Das Publikum ist sehr kritisch. Es kam schon vor, dass Moderatoren, die im Vorjahr super ankamen, beim darauf folgenden Mal nicht zu den Lieblingen gehörten. Man sollte aber in jedem Fall genug Selbstbewusstsein haben. Wenn man Angst hat zu versagen, merkt das das Publikum sehr schnell und dann kann es auch sein, dass man ausgebuht wird.

GF: Es ist also auch eine Herausforderung und macht zudem noch Spaß?

ANKA: Ja genau. So kann man das sagen.

GF: Haben Sie zum Abschluss noch eine Message oder eine Botschaft an unsere Leser?

ANKA: Die beiden anderen Moderatoren, die jetzt im Januar dabei sind, haben mich 2008 auf der Bühne gesehen und sich dann gesagt: "Was die kann, kann ich auch!"












Jeder, der die Lust verspürt, sich selbst auszuprobieren, ist beim Schülerrock richtig. Man sollte sich einfach trauen.

GF: Dann danke ich Ihnen für dieses nette Interview. Wir sehen uns dann im Januar 2009 beim 23. Schüler-Rockfestival!

ANKA: Ich habe zu danken. Bis dahin!

Investition in Rockmusik
(mit Fotos vom 22. Schüler-Rockfestival in Wuppertal)

Anna Schwartz
Stern am Himmel der Fotografie












Mit einem Bild der Fotografin Anna Schwartz wünscht Ihnen das Musiklabor-Netzwerk ein gutes neues Jahr.

Hier ist der Weg zu tänzerischen und musikalischen Welten.

Der Weg zur Schönheit

Thorsten Konigorski eröffnet Zugänge zur Klarheit als Schönheit; lasst uns Stephanie folgen, mit diesem Einstieg in das Neue Jahr.

2009/01/02

Geräusche und Atmosphäre für Tonproduktionen













Tonmaterial zur Einbindung in eigene Produktionen bieten die Filmtonmeister Eckhard Kuchenbecker und Günter Knon auf your-sounds.com. Das Tonmaterial ist sortiert und kann vorab gehört werden, auch Bilder vom Ort der Aufnahme können eingesehen werden.
Für Mitglieder der Community besteht die Möglichkeit eigenes Material beizusteuern.
In den Nutzungsbedingungen werden umfangreiche Rechte übertragen, allerdings sind isolierte oder allein stehende Weitergabe der Tonaufnahmen an Dritte ausgeschlossen.
Die Internetplattform wurde im letzten November auf der Tonmeistertagung vorgestellt und in Betrieb genommen.

2008/12/26

Weihnachten mit Schnee












Es ist einfach: Zur richtigen Zeit handeln. Und im virtuellen Zeitalter nehmen wir den Schnee von gestern.

2008/12/23

Dynamische Langsamkeit
Ein Weg aus der Krise?

Veränderung in der Zeit wird oft mit Geschwindigkeit assoziiert, dabei irgendwo auf einer Skala zwischen langsam und schnell. Doch in der Musik verhält es sich wie im Leben ökonomisch Handelnder: eine Dimension reicht zur Orientierung selten aus. Daher widmet sich dieser Beitrag der Zeit und der Dynamik.

Im Jahr 1964 schrumpfte die Welt zum globalen Dorf, in der Öffentlichkeit wurden die Thesen zur veränderten Geschwindigkeit im elektrischen Zeitalter diskutiert.

"Das langsame Tempo gewährleistete eine Verzögerung der Reaktionen über beträchtliche Zeiträume hinaus. Heute erfolgen Aktion und Reaktion fast gleichzeitig." (McLuhan, 1964, Understanding Media, hier zitiert nach McLuhan, Marshall, 1995, 16)

Geschwindigkeit wurde vielfach zum Thema, sei es in der Literatur oder in der Philosophie. Vor allem auch ökonomisch Interessierte setzten sich dann mit der Systemtheorie eines sich gerade etablierenden Soziologen auseinander. Niklas Luhmann entwarf jedoch nicht nur seine Theorie der sozialen Systeme, er zeigte in Beobachter der Moderne auch den Verlust der Verantwortung in unserer Gesellschaft auf. Doch sollte die öffentliche Aufmerksamkeit diesbezüglich nicht überschätzt werden, die Reaktionen auf die Wirtschaftkrise 2008 zumindest lassen eher auf Naivität schliessen.

Im Jahr der Wirtschaftskrise lenkt die Zeitschrift DIE ZEIT nun erneut die Aufmerksamkeit auch auf den Aspekt der Geschwindigkeit. Werfen wir einen Blick in das entsprechende Interview, das Hanns-Bruno Kammertöns und Stepan Lebert mit dem Buchmacher Michael Krüger geführt haben: Michael Krüger playdiert in diesem Interview für eine Entschleunigung. Als Buchmacher außerhalb der Wallstreet beschreibt Michael Krüger einen Umgang mit der Zeit, der sich durchaus noch in Wachstumsbegriffen formulieren lässt:

"Ein Manuskript wird gelesen, dann Korrektur gelesen, man überlegt sich einen passenden Umschlag, man formuliert Klappentexte, Rückseitentexte und möglicherweise eine Buchbinde. Jeder Schritt ist eine präzise Angelegenheit. ... Diese substanzielle Langsamkeit gefällt mir, sozusagen als Bollwerk gegen das wahnsinnige Tempo um einen herum. Ein Buch ist das Ergebnis eines Wachstumsprozesses." (Michael Krüger im ZEIT-Interview am 23.12.2008)

Doch die Zuwendung zur Langsamkeit erscheint bei Michael Krüger keineswegs mit einer statischen Tendenz verbunden: "Wenn Sie mich heute fragen, wer ich sei, kann ich Ihnen nur sagen, wer ich gestern war. Und schon das fällt mir schwer." Michael Krüger im ZEIT-Interview a.a.O.)

Das Konzept der Langsamkeit kann also mit einer dynamischen Komponente gekoppelt werden. Dies wird in der Musik etwa von Renaud Garcia-Fons bei Oriental Bass realisiert. Gerade in der Musik finden sich übrigens sehr gute Beispiele für das hier vorgestellte Konzept der dynamischen Langsamkeit.

2008/12/17

Benefizkonzert mit Julie Roesch












Julie Roesch

Für das Haus Bucken e.V. organisierte Alexandra Harth im November 2008 ein Benefizkonzert. Haus Bucken ist ein Wohnheim für Menschen mit Autismus in Velbert. Hier werden autistisch behinderte Menschen mit Kunst und Musik gefördert.

Im Konzert musizierten Bewohner von Haus Bucken gemeinsam mit nichtbehinderten Menschen.

Die Gruppe Tukano trat auf mit den Gitarristen Martin Gießmann und Thomas Rische und dem Percussionisten Thomas Bräutigam.












Thomas Bräutigam von www.klangwerken.de leitete auch die Percussiongruppe Ayoayan.

Den musikalischen Höhepunkt gestalteten Julie Roesch (Gesang) und












Volker Ebert (Piano).

2008/12/16

Ankündigung: 23. Schüler-Rockfestival

Das 23. Schüler-Rockfestival wird am 17. Januar 2009 in der Uni-Halle stattfinden. Die WZ berichtet.
www.schueler-rockfestival.de

2008/12/15

Fresh Music Live












Vanessa Ekpenyong, Ratingen 2008

Am Samstag spielten Daniel Hall, Vanessa Ekpenyong, Florian Walther, Andreas Hillesheim sowie Sofia Andersson (voice), Dirk Sengotta (drums), Mike Holland (Bass) und Tyree Glenn Jr. (saxophon). Die Stimmung war phantastisch. Auf der Weihnachtsfeier einer angesagten Messebaufirma wurde in Ratingen vom ersten bis zum letzten Ton zur intensiven Musik von Fresh Music Live getanzt.












oben: Florian Walter und Tyree Glenn Jr.












Ein hervorragender Abend!

2008/12/12

Folter mit lauter Musik

Der Philosoph Immanuel Kant appelierte mit seinem kategorischen Imperativ an vernunftbegabte Wesen und im letzten Jahrhundert wurden die Menschenrechte verabschiedet. Auf dem Weg in die Vernunft sind die Erwartungen an den kommenden Präsidenten von Amerika nicht hoch. Wir hoffen, dass die Menschenrechte bald realisiert werden. Dazu gehört nicht zuletzt die Abschaffung der Todesstrafe und die Abschaffung von Folter in den zivilisierten Nationen. Es wäre schön, wenn auch Musik anders eingesetzt werden könnte.

Liebe und Angst
Hagen Rether über die Logik der Krise












Wir lieben die Menschen, manchmal nur für ihre kleinen Schwächen; Hagen Rether registriert sie alle. Gestern wunderte sich der Kabarettist: Warum brauchen einige Christenmenschen 40 Jahre um John Lennon zu verzeihen. Verzeihen?
Was soll John Lennon überhaupt verziehen werden?

Das Thema von John Lennon war die Liebe. Im Jahr 1967 komponierten John Lennon und Paul McCartney ’All You Need Is Love’. Warum sollte jemand John Lennon dafür hassen? Als John Lennon zwei Jahre später mit der Aktionskünstlerin Joko Ono zum ’Bed-In’ für eine Woche öffentlichkeitswirksam ins Bett stieg, provozierte er offenbar nicht nur einige amerikanische Kriegstreiber und deren Lobby. Womit aber bot John Lennon Anlass, ihn auch nach seiner Ermordung im Dezember 1980 nicht zu verzeihen?

Der Kabarettist Hagen Rether findet in der irrationalen Wut seine Themen. Er beschreibt die Strategie der Kriegshetze im 21. Jahrhundert und scheut sich nicht, prominente Namen zu nennen. Fragwürdige Politik und politisch ambitionierter Gebrauch von Religion werden offen gelegt, so auch gestern vor ausverkauftem Haus: Forum Maximum im Rex-Theater Wuppertal.

Hagen Rether spiegelt unseren Umgang mit der aktuellen Wirtschaftkrise. Hierzu variiert er auch das 'Vater unser'. Das Publikum lacht - über sich selbst. Denn Hagen Rether bewegt sich auf dem Gebiet der Psychohygiene. Wenn Angst und Aggression Hand in Hand gehen, ist die Paranoia nicht weit. Doch wer schürt die Angst?

Hagen Rether deckt Motive auf. Ist das noch Kabarett oder ist das nur noch dort möglich?

Wie auch immer, Hagen Rether konkretisierte gestern eine Systemlogik. Er beschreibt eine Systemlogik der Angstmacher. Auch wenn Erkenntnis nur ein erster Schritt ist, darf dabei auch gelacht werden.

2008/12/10

Elliott Carter












Der Komponist Elliott Carter wird am 11.12.2008 hundert Jahre alt. Volker Hagedorn hat den Musiker in Greenwich besucht.

"Zum anderen vermeidet Carter nicht nur im Tempo das Regelmaß, er mag auch sonst keine Muster. Erst im Spätwerk kommt es vor, dass ein Motiv, eine Geste mal eindeutig wiederholt wird und dass sich beim Hören unmittelbar Anhaltspunkte bilden."

Volker Hagedorn: Elliott Carter. Auge der Musik. In: DIE ZEIT, 4. Dezember 2008, S.51.

2008/12/07

AugenBlicke!












Wie blicken Ihre Augen?











Zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt nur ein Augenblick.











Augenblick 1











Augenblick 2











Augenblick 3












AugenBlicke!

2008/12/06

Dal Lae Jin - Connie Lehmann - Peter Woelk
AugenBlicke!

Dal-Lae Jin, Connie Lehmann und Peter Woelck präsentieren vom 7. Dezember 2008 bis 30. Januar 2009 ausgewählte Werke im Forum Niederberg, 42549 Velbert.












oben: Dal-Lae Jin

Dal-Lae Jin studierte in Korea nach ihrer Schulausbildung chinesische Literatur und lebt seit 1997 in Deutschland, inzwischen in Düsseldorf. Als freie Studentin nahm Dal-Lae Jin an bildhauerischen und fotografischen Kursen teil.












oben: Connie Lehmann und Karl Erb

Die Düsseldorfer Fotografin Connie Lehmann arbeitete als freie Fotojournalistin. In der Ausstellung widmet sich Connie Lehmann menschlichen Schatten.












oben: Peter Woelck

In seinen Fotografien zeigt der von Henri Cartier-Bresson inspirierte Berliner Diplom-Fotodesigner Peter Woelck Menschen in ihrem Alltag. Peter Woelck zeigt in der Ausstellung Fotos aus der ehemaligen DDR und aus Berlin.

www.woelck-photographie.com

Freunde der Fotografen helfen beim Aufbau:











Norbert Winkelmann












Atmaram

Letzte Handgriffe vor der Vernissage:












Vernissage:
Sonntag, den 7. Dezember
11.00 Uhr
Forum Niederberg, Oststr.20, Velbert
Veranstalter:
BrachLand
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2008/12/05

Schüler-Rockfestival Wuppertal: 17.Januar 2009

Die Teilnehmerliste zum 23. Wuppertaler Schüler-Rockfestival steht seit heute im Netz. Mit Wort und Bild werden dort auch die 36 angemeldeten Bands vorgestellt.

DJs und ihre Räume

Raum und Zeit waren bereits für Immanuel Kant keine unbedeutenden Kategorien. Spätestens nach Albert Einstein sollten Raum und Zeit sich endgültig etablieren. Zwar kennen wir Musik als Kunst in der Zeit, doch wird die Bedeutung des Raums für die Musik oft immer noch unterschätzt. Nicht so am Mischpult.

Musik findet immer in einem Raum statt. Doch wie ist dieser Raum beschaffen?

Nur selten wird der Raum als magischer Ort wahrgenommen. Dabei beschreiben THE EAGLES diesen magischen Ort so klar in HOTEL CALIFORNIA. Vielleicht ein Grund, dass die Band mit diesem Song den Platz 35 in der Hitparade der besten Musiker aller Zeiten erreichte. Mit dezenten Hinweisen führte der Piranhase übrigens auch zu German DJs and their living rooms.

Am Mischpult: Joe Boyd

"Aber ich weiß, wenn ich zum Beispiel die Hintergrundstimmen etwas hochfahre, um Spannung zwischen der Leadstimme und dem Klangpolster des Chors zu schaffen, oder wenn ich ein paar Tiefen hinzufüge, so dass man die Fülle der Harmonien nicht nur hören, sondern auch spüren kann, dass sich dann die Stimmung in der Halle verändert. Die Erregung wächst, Spannung baut sich auf." (Joe Boyd, white bicycles, 115)

2008/11/29

Kampagne gegen akuten Mangel von Proberäumen für Bands






















In vielen Städten herrscht akuter Mangel an Proberäumen. Dagegen kann etwas getan werden. Einen Weg zeigt das Popbüro Region Stuttgart mit der Kampagne Band braucht Bleibe!:

"Am 1. Dezember 2008 startet das Popbüro Region Stuttgart eine groß angelegte Plakatkampagne, um auf den akuten Mangel an Proberäumen für Musiker in Stuttgart aufmerksam zu machen. Mit fünf verschiedenen Plakatmotiven sollen Privatpersonen, Unternehmer und Investoren in Stuttgart dazu ermutigt werden, leerstehende Räumlichkeiten wie beispielsweise Lager- oder Kellerräume an Bands zu vermieten und so dazu beizutragen, das kulturelle Potential Stuttgarts voll auszuschöpfen.

In Stuttgart gibt es viel zu wenig Proberäume für Musiker und Bands. Über 200 Rock- und Pop-Bands (und auch Chöre, Big Bands und Musiktheaterproduktionen) suchen in der Stadt einen Proberaum. Eine ständig wachsende Flut von Anfragen ratloser Bands beim Popbüro und bei der Musikinitiative Rock machen das Dilemma deutlich. Oft müssen Bands untragbare Zustände in Kauf nehmen, um irgendwie proben zu können. Tatsache ist: Die Suche nach einem geeigneten Proberaum ist für Bands zumeist problematisch. Oftmals müssen die Musiker weite Fahrstrecken auf sich nehmen, um proben zu können. Im Stadtgebiet Stuttgart selbst finden die Bands kaum Räumlichkeiten, die fürs Proben geeignet und auf der anderen Seite bezahlbar sind: Proberäume müssen vor allem gut isoliert und trocken sein, da sich in den Räumen Musikinstrumente und anderes Equipment befindet, die im Wert gut und gerne ein paar tausend Euro erreichen.

Das Popbüro Region Stuttgart und die Musikinitiative Rock e. V. Stuttgart (M.I.R.) nehmen sich schon lange der Proberaumproblematik an. Sie versuchen Räume zu vermitteln, Bands dazu zu ermutigen, sich Räume zu teilen und natürlich auch möglichst viele neue Räume aufzutun. Zu diesem Zweck starten sie im Dezember gemeinsam die Plakat- und Anzeigenkampagne "Band braucht Bleibe!", um Gewerbetreibende ebenso wie Privatpersonen über die schwierige Lage aufzuklären und dazu zu ermutigen, aktiv zu werden. Ziel ist es, das Thema ins Gespräch zu bringen und möglichst viele Räume für Bands zugänglich zu machen und eventuell sogar Investoren für neue Proberäume zu finden.

Auch industrielle „Patenschaften“ für Bands sind denkbar. Darunter vorstellen kann man sich eine langfristige Unterstützung, die von den Bands mit Auftritten oder anderen Aktivitäten gedankt wird.

Wer einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne beim Popbüro Region Stuttgart melden. Das Popbüro Region Stuttgart berät auch Investoren, die leerstehende Gebäude anmieten und als Proberäume vermieten wollen."

Quelle: www.popbuero.de [29.11.2008]

2008/11/24

MusikMedizin und Musiktherapie in Österreich
Der Kongress 'Mozart&Science 2008 II' setzt ein Zeichen.











Foto: Mozart&Science 2008 mit Dr. Benjaman Schögler

Zum internationalen Kongress Mozart&Science 2008 wurden wichtige Forscher aus der MusikMedizin und Musiktherapie eingeladen. Bedeutende Wissenschaftler sind der Einladung zum 2. Mozart&Science gefolgt und haben an den vier Novembertagen ihre Studien präsentiert und sich der fachlichen Diskussion gestellt. Der interdisziplinär ausgerichtete Kongress Mozart&Science ist offenbar genau auf dem richtigen Kurs. Den Veranstaltern ist es gelungen, eine Atmosphäre zu etablieren die nicht nur den Vortrag auf Mozart&Science erstrebenswert macht.

Gestalter von Mozart&Science: I.M.A.R.A.A.
(International Music and Art Research Association)











Dr. Roland Haas, Präsident I.M.A.R.A.A.












Vera Brandes












Mag. Dr. Gerhard Tucek

Sehr charmant moderierte den Kongress Mozart&Science 2008:












Prof. Dr. med. Helmut Milz

Bemerkt wurde die offensichtlich gelungene Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik.













Der Kongress Mozart&Science findet im Palais Niederösterreich statt.












Mit der Kongressreihe Mozart&Science setzt Österreich aktuell entscheidende Impulse für die MusikMedizin und die Musiktherapie.











oben: Univ.-Prof. Dr. KLaus-Felix Laczika von der Medizinischen Universität Wien und der Chronomediziner Dr. Alfred Lohninger erläutern die Evaluierung therapeutischer Interventionen durch Messung der Herzratenvariabilität.











Musiktherapeutin Christina Manhart beschreibt im Vortrag mit Mag. Dr. Gerhard Tucek die musiktherapeutische Arbeit auf der Intensivstation. ...












Deutlich sichtbar wurde, dass die wissenschaftlichen Veranstalter von